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Mahnwache mit Störgeräusch

Demo gegen Rechts in Wittstock Mahnwache mit Störgeräusch

Zu einer Mahnwache hatten rechtsgerichtete Kräfte am Freitagabend auf dem Wittstocker Marktplatz aufgerufen. Das Bündnis „Wittstock bekennt Farbe“ und Symphatisanten hielten mit einer Demo dagegen.

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Gegendemonstranten störten die Durchsagen mit lautstarken Pfiffen

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Zwei Lager standen sich am Freitagabend auf dem Wittstocker Marktplatz gegenüber. Direkt vorm Rathaus hatte sich eine Gruppe von Anhängern postiert, die mit „Ausländer-raus-Schildern“ gegen die Asylpolitik demonstrierten. Außer auf Fahnen und Plakaten machten sie ihre Auffassungen auch in einer längeren Durchsage deutlich. Gestört wurde das Ganze allerdings von Gegendemonstranten, die sich am anderen Ende des Platzes aufgestellt hatten. Mit Pfiffen und „Nazis-raus-Rufen“ machten sie wiederum ihren Standpunkt klar. Sie hatten Plakate mit Aufschriften wie „Vielfalt ist unsere Zukunft“ oder „Schöner leben ohne Nazis“ dabei. Auch das Rathaus und ein Bauzaun auf dem Marktplatz waren mit Plakaten versehen worden, deren Aufschriften die Abkehr von den Auffassungen der Mahnwachen-Teilnehmer bekräftigten. Auf beiden Seiten standen jeweils rund 50 Menschen. In der Mitte des Platzes ließ ein Anhänger aus dem Gegen-Demo-Lager immer wieder eine Peitsche knallen.

Organisiert worden war die Gegendemo vom Bündnis „Wittstock bekennt Farbe“, unterstützt von Sympathisanten aus Neuruppin und Rheinsberg. Außerdem gab es einen Stand mit Informationen rund um die Flüchtlingssituation in Wittstock. Besucher konnten sich über die Möglichkeiten ehrenamtlicher Hilfe informieren. Außerdem wurden unter dem Motto „Galerie der verlorenen Heimat“ aktuelle Handy-Bilder ausgestellt, die zerstörte Häuser und Menschen in Not zeigten. Die Bilder kamen von Familienangehörigen von Flüchtlingen, die inzwischen in Wittstock leben.

Begleitet wurde die gesamte Veranstaltung von einem Polizeiaufgebot. Zwischenfälle gab es nicht.

Von Björn Wagener

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