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Maibaum wurde aufgestellt

Zootzen Maibaum wurde aufgestellt

In Zootzen wurde am Sonntagnachmittag der Wonnemonat begrüßt und der Maibaum aufgestellt. Die Bewohner trafen sich bei Kaffee, Bier und Kuchen, um in der Dorfmitte ein paar schöne Stunden zu verleben.

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Mit vereinten Kräften wurde der Maibaum aufgestellt.

Quelle: Björn Wagener

Zootzen. Der Wonnemonat ist da, die Maibäume sind es auch: Vielerorts wurden am vergangenen langen Wochenende die hölzernen Frühlingsboten in Position gebracht – so auch in Zootzen. Das kleine Dorf lud zum traditionellen Maibaumaufstellen, das der örtliche Heimatverein gemeinsam mit dem Ortsbeirat auf die Beine gestellt hatte. Das Exemplar aus dem Bestand eines privaten Waldbesitzers lag am Nachmittag bunt geschmückt bereit und mit Seilen versehen auf dem Brink. Als genügend Männer eingetroffen waren, ging es los: Mit vereinten Kräften zogen sie die Birke in die Senkrechte, um sie kurz darauf im Boden zu verankern. „Vor ein paar Jahren hatten wir immer noch Süßigkeiten am Maibaum befestigt. Aber wir haben mittlerweile immer weniger Kinder im Dorf“, sagt die Ortsvorsteherin Irmgard Ritzmann. So werde inzwischen darauf verzichtet.

Gesellige Runde in der Dorfmitte

Dem Spaß in geselliger Runde tat das keinen Abbruch. Viele Bewohner machten es sich in der Dorfmitte gemütlich um ein paar schöne Stunden zu verleben. Auf Bänken vor einem kleinen Festzelt saßen die Besucher zusammen, und unterhielten sich, tranken Bier oder Kaffee und probierten vor allem den Kuchen.

Das abwechslungsreiche Angebot an leckeren Verführungen war vielen Frauen aus dem Ort zu verdanken, die alle Selbstgebackenes beisteuerten, um den Tag buchstäblich zu versüßen. Irmgard Ritzmann freut sich, dass das „immer problemlos klappt“. Außerdem war der Platz mit bunten Fähnchen und Ballons geschmückt. Das Wetter spielte ebenfalls mit.

Nachdem der Maibaum nun steht, blickt das Dorf bereits auf die nächste Veranstaltung, die allmählich in Sicht kommt. Für Samstag, 20. Mai, sind all jene eingeladen, die in Zootzen zur Schule gingen und bis 1967 eingeschult wurden. Laut Irmgard Ritzmann seien 80 potenzielle Teilnehmer angeschrieben worden; 58 davon hätten sich bereits angemeldet. Sie kämen unter anderem aus Nordrhein-Westfahlen oder Sachsen-Anhalt. Das Treffen beginnt um 11 Uhr im örtlichen Saal.

Von Björn Wagener

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