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Maifeier mit Fußballturnier in Kyritz

Tag der Arbeit Maifeier mit Fußballturnier in Kyritz

Nach jahrelanger Pause fand am 1. Mai erstmals wieder eine traditionelle Maifeier statt. Organisiert wurde diese vom Regionalverband der Linken in Kyritz, Wusterhausen und Neustadt gemeinsam mit mehreren Partnern. Kern des Festes war ein Straßenfußballturnier, bei dem neun Mannschaften freundschaftlich gegeneinander antraten.

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Neun Mannschaften traten zum Fußballturnier an.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Zum ersten Mal seit vielen Jahren, gab es am Sonntag in Kyritz auf dem Marktplatz wieder ein traditionelles Maifeiertagsfest. Das Wetter spielte mit viel Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen ebenfalls mit. Ersonnen und organisiert hatte diese Aktion der Regionalverband Kyritz, Wusterhausen und Neustadt der Partei Die Linke zusammen mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die einen Infostand betreute, der Arbeiterwohlfahrt, die frischgebackene Waffeln anbot, dem Ostprignitz-Jugend-Verein, der ein Trampolin aufgebaut hatte und zum Basteln sowie Kinderschminken einlud. Mit von der Partie war auch die Initiative „Bürger für Frieden“, die zum Gelingen des Familienfestes einen großen Beitrag leistete.

Holger Kippenhahn, Chef vom Regionalverband der Linken dankte gleich zu Beginn all denen, die mitmachten und betonte, dass es beim Fest in erster Linie um ein gutes Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen aller gesellschaftlichen Schichten und Generationen geht.

Lieferung des Fußballkleinfeldes kam nicht

Ganz ohne Politik ging es aber nicht. Rita Büchner, Kreistagsabgeordneter der Linken, erinnerte daran, dass der 1. Mai seit 125 Jahren in Deutschland als Tag der Arbeit gefeiert wird. Sie stellte sich die Frage, ob er als Kampftag der Arbeiterbewegung ausgedient hat und verneinte dies energisch. Schließlich gehe es heute wie damals, um die Solidarität der arbeitenden Menschen untereinander und um den Erhalt sozialer Errungenschaften, die auch in Deutschland massiv bedroht seien.

Bei aller Anstrengung gab es aber auch Nackenschläge für die Organisatoren. Sie warteten vergeblich auf die Lieferung des mobilen Spielfeldes für das Straßenfußballturnier. Kurzerhand wurden mit Genehmigung der Bürgermeisterin der Bauzaun von der Klosterbaustelle geholt und als Spielbande umfunktioniert. Das Turnier stellte den Kernpunkt des Maifestes dar und wurde von Dietmar Mielke vom Tourismusverein Dosse-Seen-Land organisiert. Neun Mannschaften hatten sich angemeldet. Flüchtlinge aus Kyritz und Lögow stellten jeweils zwei Mannschaften und jene aus Wusterhausen eine. Die jungen Linken hatten ebenfalls eine Mannschaft dabei und selbst das kleine Dorf Wilhelmsgrille stellte zwei Teams. Eine Kindermannschaft trat spaßeshalber und außer Wertung an. Gut drei Stunden lang spielten alle Mannschaften fair und mit sportlichen Ehrgeiz gegeneinander. Am Ende stand mit einer Lögower Flüchtlingsmannschaft der Gewinner fest. Kirsten Tackmann, Landtagsabgeordnete der Linken überreichte allen Teilnehmern eine Medaille.

Von André Reichel

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