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Ostprignitz-Ruppin Maler lud zum Plausch über Kunst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Maler lud zum Plausch über Kunst
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14:27 22.03.2018
Maler Detlef Glöde (l.) sprach mit Gästen über seine Bilder. Neuerdings haben es ihm Wolkenmotive angetan. Quelle: Christian Bark
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Blumenthal

Dass bei Detlef Glöde zum „Tag des offenen Ateliers“ immer ziemlich viel los ist, scheint sich mittlerweile herumgesprochen zu haben. Im elften Jahr bietet der Maler Besuchern schon die Möglichkeit, sich auf seinem Grundstück in Blumenthal umzuschauen und mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

„An die 400 Gäste habe ich die letzten zwei Jahre hier zu der Veranstaltung begrüßen können“, blickte Glöde im MAZ-Gespräch zurück. Und auch an diesem Wochenende waren wieder hunderte Besucher gekommen. Um die zählen zu können, hatte Glöde gleich an der Pforte zu seinem Grundstück eine Strichliste angebracht, in der sich die Gäste verewigen konnten. „Es geht dabei nicht um Masse“, betonte der Künstler. Aber einigeln sollte man sich als freischaffender Künstler auch nicht, sonst blieben die Kunden fern.

Strichliste zur Gästezählung am Tor. Quelle: Christian Bark

Im „Schaffensparadies“ des Künstlers wurden die Besucher dann von Glöde begrüßt, hielten mit ihm so manches Pläuschchen über seine Bilder oder stöberten einfach nur nach einem passenden Kunstwerk für die eigenen vier Wände. Zudem gab es Kaffee und selbstgemachten Kuchen, den sich viele im Garten bei herrlichstem Maiwetter schmecken ließen.

Das offene Atelier gab dem Maler zugleich die Möglichkeit, seine neuesten Werke einem breiteren Publikum vorzustellen: Wolkenausschnitte. „Das wird vielleicht meine nächste Serie“, sagte Glöde gegenüber seinen Gästen. Die Stimmung müsse er als Künstler bereits im Kopf einfangen, um sie dann auf die Leinwand transportieren zu können. So etwas gelinge mit einem Fotoapparat nur schwer.

Holzbaumeister René Bartl zeigte, was sich aus altem Holz alles machen lässt. Quelle: Christian Bark

Neben Glöde präsentierten sich auch Gastkünstler mit ihren Werken. Darunter der Schweriner Holzbaumeister René Bartl. Mit Blumenthal verbindet ihn einiges, wie er sagte, schließlich stamme der große Aussichtsturm von ihm. Diesmal hatte er Kerzenhalter und Tische mit historischer Vergangenheit dabei. „Die Balken stammen aus einer Kirche“, erklärte Bartl. Das sei 400 Jahre altes Fichtenholz, das die Zeit bereits geformt habe. „Und es riecht noch ganz frisch.“ Das alte Holz fasziniere ihn so, dass er nicht anders könne, als daraus Kunst zu machen.

Mit Aquarellgemälden war auch Torsten Hickstein aus Fredersdorf vertreten. Die Werke waren im Rahmen der Kreativgruppe „Dahmshöher Art“ der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung entstanden. Darüber war auch der Kontakt mit Glöde entstanden. „Behinderte Künstler malen oft die einfachsten, aber genialsten Bilder“, lobte Glöde die Arbeit mit der Kreativgruppe. Davon profitierten auch gestandene Maler wie er. Im Gegenzug könne er dann Künstlern wie Hicksten einige Maltechniken beibringen.

Von Christian Bark

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