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Ostprignitz-Ruppin Mankers neuer Pfarrer kommt aus Rumänien
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mankers neuer Pfarrer kommt aus Rumänien
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02:16 15.08.2015
Die Kirchengemeinde hat das Pfarrhaus in Manker in der Hoffnung auf einen neuen Pastor in den vergangenen Monaten aufwändig sanieren lassen. Quelle: Peter Geisler
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Manker

In das Pfarrhaus von Manker zieht nach zwei Jahren Leerstand endlich wieder ein Pastor ein. Martin Meyer wird dort mit seiner Familie künftig wohnen. Der 37-Jährige zieht voraussichtlich im September aus dem rumänischen Brasov (Kronstadt) in das beschauliche Dorf. Meyer wird der Nachfolger von Pfarrer Wolfgang Rein, der im November in den Ruhestand geht.

Lange hatte der Kirchenkreis nach einem Pfarrer für die Temnitz-Gemeinde gesucht. Zweimal war die Stelle ausgeschrieben worden, beide Male vergeblich. Niemand hatte sich beworben. Auch die Querelen um Stephan Scheidacker, der bis vor wenigen Jahren Pfarrer in Manker-Temnitztal war, hat möglicherweise Bewerber abgeschreckt.

Scheidacker hatte seine Dienstwohnung im Pfarrhaus in Manker. Nachdem er 2012 dort ausgezogen war, stand das Haus weitgehend leer. Allerdings war es auch in keinem guten Zustand. In den vergangenen Monaten hat es die Kirchengemeinde sanieren lassen. Die Arbeiten sind gerade beendet.

Joachim Pritzkow, der Vorsitzende des Gesamtgemeindekirchenrates, hatte immer gehofft, dass das Gemeindehaus hilft, doch noch einen Bewerber von der Stelle in Manker zu überzeugen. Zurecht, wie sich jetzt zeigt.

Genügend Platz für die Familie

Martin Meyer ist jedenfalls von seiner künftigen Dienstwohnung, dem dazugehörigen Grundstück und der idyllischen Lage sehr angetan. „Vor allem der große Garten ist einfach schön“, findet er. Genügend Platz für ihn, seine Frau und ihre Kinder; das dritte wird bald geboren.

Martin Meyer Quelle: Privat

Seit fast fünf Jahren ist Martin Meyer schon Pfarrer in Rumänien. Ursprünglich kommt er aus Großdittmannsdorf, nordwestlich von Dresden. Schon vor seinem Vikariat hat er mehrere Monate in der Horterus-Gemeinde der deutschsprachigen Minderheit im früheren Kronstadt im südlichen Siebenbürgen verbracht. Nach seinem Abschluss hat ihn die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz als jungen Pfarrer noch einmal dorthin entsandt. In der 250 000-Einwohner-Stadt leben heute noch etwa tausend deutschsprachige Siebenbürger Sachsen.

Vor allem die Arbeit mit Jugendlichen reizt Martin Meyer an seinem Beruf. Zurzeit leitet er ein Pfadfinderlager für rumänische und deutsche Jugendliche in der Nähe von Brasov.

Er freut sich auf die Jugendarbeit

Nach fast fünf Jahren hat es ihn gereizt, mal wieder eine neue Aufgabe zu übernehmen: „Ich freue mich auch schon sehr darauf.“ Jugendarbeit ist auch das, was ihn an der neuen Stelle im Norden Brandenburgs besonders reizt. Seine Aufgabe im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin ist geteilt. Mit drei Vierteln seiner Stelle wird Martin Meyer für den Religionsunterricht zuständig sein, mit einem Viertel Pastor in der Gesamtkirchengemeinde Temnitz. Mit Pfarrerin Ann-Katrin Hamsch und Pfarrerin Ilona Kretzschmar arbeitet er dort zusammen. Ilona Kretzschmar hatte sich zuletzt schon mit um die Temnitzorte gekümmert und wird das auch weiterhin tun, sagt Superintendent Matthias Puppe, der Verwaltungschef des Kirchenkreises.

Puppe ist froh, einen Pfarrer gefunden zu haben, der die Aufgaben übernehmen will. Im Gemeindekirchenrat hatte sich Martin Meyer schon Ende September vorgestellt und wurde mit großer Mehrheit gewählt.

Offiziell wird Martin Meyer seine Pfarrstelle zum 1. November antreten. Ab 1. Oktober entsendet ihn die Landeskirche aber schon nach Manker, um sich einzuarbeiten.

Von Reyk Grunow

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