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Ostprignitz-Ruppin Mann schlägt zu und droht mit Messer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mann schlägt zu und droht mit Messer
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16:37 26.03.2018
Polizisten nahmen den 36-Jährigen in Gewahrsam. Quelle: dpa
Neuruppin

Ein 36-jähriger Flüchtling soll innerhalb von zwei Tagen erst in einem Neuruppiner Übergangswohnheim versucht haben, einen Wachmann zu schlagen, und später in Klosterheide einen Afrikaner geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. Zwischen den Taten hatten Beamte den 36-Jährigen in Gewahrsam genommen.

Der erste Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag in Neuruppin, als der Mann einen Bekannten im Übergangsheim an der Erich-Dieckhoff-Straße besuchte und mit diesem in einen Streit geriet. Als ein 59-jähriger Wachmann mit seinem Kollegen schlichtend eingreifen wollte, versuchte der 36-Jährige, den Wachmann zu schlagen. Dies konnte jedoch verhindert werden. Polizisten nahmen den ­aggressiven Mann in Gewahrsam.

Mann im Gesicht verletzt

Der zweite Vorfall ereignete sich am Sonntag in Klosterheide. Dort schlug der Mann einen 35-jährigen Afrikaner und warf nach ihm eine Tasse und eine Pfanne. Das Opfer hatte ihn zuvor aufgefordert, eine Zigarette auszudrücken. Der 35-Jährige wurde im Gesicht verletzt und ging zu einem Wachschutzmitarbeiter. Dort angekommen, erschien der 36-Jährige mit einem Küchenmesser in der Hand. Er warf einen Kunststoffmülleimer nach dem Afrikaner und traf diesen gegen den Kopf.

Gegenüber der Polizei bestand der 36-Jährige darauf, eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die Mitarbeiter des Wachschutzunternehmens zu erstatten. Denn er sei von diesen ohne Grund geschlagen und getreten worden. „Entsprechende Verletzungen, die seinen Ablauf des Geschehens unterstützen würden, hatte er aber nicht“, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Flüchtlingskoordinatorin des Landkreises wurde verständigt. Diese organisierte für den Mann ein Zimmer im Asylbewerberheim Wusterhausen. Der 36-Jährige wurde dort dem Wachschutz übergeben. Das Messer stellten die Beamten sicher.

Von MAZonline

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