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Mantastic Sixxpaxx mit Stargast Marc Terenzi

Neuruppin Mantastic Sixxpaxx mit Stargast Marc Terenzi

Was fürs Auge: zehn knackige Tänzer, viel nackte Haut und eine mitreißende Show. Die „Mantastic Sixxpaxx“ boten mit „10 Men, 10 Dreams“ den gut 150 vorwiegend weiblichen Fans in Neuruppin eine fulminante Steilvorlage zum Schwärmen, Kreischen, Träumen und Flirten. Stargast des Abends war „Ex-Boybandschnuckel“ und Sänger Marc Terenzi.

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Die Sixxpaxx heizen den Mädels ordentlich ein. Es wird gekreischt, gelacht, geseufzt, geschwärmt, gebaggert – und die Handys gezückt. Wie etwa hier bei Frauenschwarm Marc Terenzi.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. „Girls just want to have fun“ sang Cyndi Lauper einst – recht hat sie. Gut 150 Mädels und Frauen – etliche haben viel Zeit in Make up, Frisur und sexy Outfit investiert – bevölkerten am Sonntagabend gut gelaunt und erwartungsfreudig das Kulturhaus Stadtgarten – die Männer im Saal ließen sich an einer Hand abzählen. Und man darf sich getrost fragen, warum sie dabei waren: wurden sie von der Freundin mitgeschleppt, um sich bei den Protagonisten des Abends ein paar Tricks abzugucken oder wollten sie freiwillig mit, um ihre Freundinnen nach der Show davor zu bewahren, auf dumme Gedanken zu kommen? Denn dass das durchaus passieren könnte – daraus machten die Fans im Saal keinen Hehl: zu lecker war, was ihnen da in einer heißen und immer heißeren Bühnenshow geboten wurde. Zehn knackige Kerle, allesamt mit den Muskeln an der richtigen Stelle, Waschbrettbäuchen und der genau richtigen Mischung aus männlich und sexy – und alle können sie tanzen und sparen dabei nicht mit lasziven Gesten und erotischen Anspielungen.

Muskeln, viel Haut und tänzerisches Können

Muskeln, viel Haut und tänzerisches Können: das kam gut an im Saal.

Quelle: Regine Buddeke

Die Fans sind von Anfang an mit Lust bei der Sache, kreischen, seufzen, schwärmen, flirten, lachen. Die Jungs haben keine Berührungsängste, nehmen gern ein Bad in der Menge oder ziehen sich die Mädels mit Bändchen um die Kehle – „Fifty shades of grey“ lässt grüßen – auf die Bühne oder gleich auf den Schoß, um sie dann entweder mit Handschellen an die Tabledance-Stange oder einen Stuhl zu fesseln und sie gehörig anzutörnen. Das kam sowohl bei den Gefesselten als auch den Fans im Saal gut an – ein ums andere Mal flogen Muskelshirts oder andere Kleidungsstücke ins Publikum, die mit Begeisterung erhascht wurden, als wäre es ein Brautstrauß.

Immer wieder badeten die Jungs in der Menge

Immer wieder badeten die Jungs in der Menge.

Quelle: Regine Buddeke

Ob kernige Holzfäller-Burschen, blinkende Roboter oder Michael-Jackson-Outfit: die Jungs sparten nicht an verführerischen Kostümen – nur um sich derer nach und nach zu entledigen. Es gab viel nackte Haut, wenn sie denn nicht mit großflächigen Tattoos bedeckt war, blanke Kehrseiten, rollende Muskeln. Die entscheidenden Teile waren denn doch zumeist mit einem züchtigen Requisit verhüllt. Auch den zwei duschenden Jünglingen, die sich in griechischen Posen unter echten Wasserstrahlen räkelten, konnte man nicht alle besten Teile abgucken – es gibt ja Handtücher.

Stargast Marc Terenzi – man erinnere sich, der Ex von Sarah Connor – auch er ein knuffiger Appetithappen mit südländischem Charme, klampft sich singend durch die Reihen, die Mädels schmachten. Und immer wieder tanzen die zehn Frauenträume auf der Bühne ihre durchgestylten Choreografien. Immer wieder johlen die Fans, wenn einer da seinen Brustmuskel zentimeterweit nach oben schnippen lässt wie andere ihre Augenbrauen. Oder andere mit durchaus akrobatischem Können einen Salto schlagen, hiphoppen, an der Stange schwindelerregende äquilibristische Kunststücke vollführt oder einfach nur die Hüften lasziv kreisen lässt. Handys werden in Massen in die Höhe gereckt wie die Wunderkerzen bei Woodstock.

Auch wenn die Karten nicht ganz preiswert waren – das was die Jungs da auf der Bühne zeigen, ist durchaus eine Sünde wert und wenn man sich im Saal umschaut, ist sonnenklar, dass keine der Frauen bereut, hergekommen zu sein. Die Stimmung kocht ein ums andere Mal hoch und über und wird immer wieder gnadenlos befeuert von den Jungs der Stunde.

Von Regine Buddeke

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