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Markt der Möglichkeiten in Kyritz

Netzwerk für alle Markt der Möglichkeiten in Kyritz

Die Gruppe „Prignitz.Wandeln“ organisiert für den 19. September den 3. Markt der Möglichkeiten auf dem Kyritzer Marktplatz. Dabei präsentieren sich Initiativen, Vereine und Firmen aus der Region. Ihr Ziel ist es, sich zu vernetzen und gemeinsam etwas für alle zu tun.

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Blick hinter verschlossene Türen

Auch der Tourismus auf dem Wasser wird in diesem Jahr eine Rolle spielen.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz . Gesunde Böden, sichere Zukunft“ – unter diesem Motto steht der dritte Markt der regionalen Möglichkeiten in Kyritz. Er findet am 19. September zwischen 10 und 17 Uhr statt. Schauplatz ist wie in den Jahren zuvor der Marktplatz in Kyritz. Organisatorin ist die Gruppe „Prignitz.Wandeln“, der unter anderem Sarah Reinecke, Dietmar Miehlke, Frank Wesemann, Holger Pretzsch und Christian Raasch angehören. Sie rechnen damit, dass etwa 30 Stände auf dem Marktplatz aufgebaut werden sowie zwischen 20 und 30 Stände auf dem Wochen- und Kunsthandwerkermarkt.

Mit dabei sind unter anderem das Naturbauhof-Zentrum für umweltgerechtes Bauen, die Keimzelle Vichel, ein biologisch-dynamischer Saatguthersteller, die Biogärtnerei Ökohof Waldgarten und der Biohof zur alten Jäglitz, die Schlossgärtnerei Lohm, Mondholz, der Siebengiebelhof, eine Imkerei aus dem Havelland. „Es gibt touristische regionale Angebote, Gasautos, ein Gesundheitszelt mit Yoga, Angebote vom Heilpraktiker, Massage und vieles mehr“, sagt Sarah Reinecke. Sie kündigt auch kleine Leckerein aus aller Welt von geflüchteten Menschen aus dem Übergangswohnheim in Wusterhausen an. Ein vegetarischer Imbiss sei ebenso zu haben. Außerdem soll man einen erstaunlichen Wasser-Klang-Pfad erleben können. Das Espressomobil steht bereit und zum Sitzen Grünholzmöbel. An einem Stand können sich die Marktbesucher über Themen wie Böden Spenden sammeln für Afrika (Kühe) und pro Asyl informieren. Vertreten sind außerdem die Initiativgründungsplattform für einen multikulturellen Garten und ein Reparaturcafe.

Was es auf dem Markt gibt

Pomologin Urte Delft bestimmt zwischen 10 und 12 Uhr von zu Hause mitgebrachte Äpfel.

Zwischen 10 und 17 Uhr gibt es in der Einfahrt vom Café Schröder eine Dokumentationsreihe zum Thema Ackergifte, Transsitiontown-Inititativen (Gemeinwohl-Initiativen) und Böden.

Ab 10.30 Uhr sowie zum Abschluss um 16.30 Uhr improvisiert das Theater „Vogelfrei“ auf der Bühne.

Von 12 bis 13 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr spielt der Musiker Stephan Scherz mit seiner Bluesgitarre aus Berlin eigene Songs und Cover in Englisch und Deutsch.

16 Uhr: Erik Heinrich liest Geschichten

13 bis 15 Uhr: Gespräche mit folgenden Gästen, moderiert von Inka Thunnecke von der Heinrich-Böll-Stiftung:

Knut Horst (Allgemeinmediziner aus Falkensee) zum Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper sowie die gesundheitlichen Risiken und Folgen von Ackergiften

Amy Greene (angefragt) vom IASS Potsdam, Herausgeber des Bodenatlas 2015. Sie referiert über die Ausbeutung der Böden in Deutschland und weltweit und die Folgen sowie über Handlungsspielräume und Notwendigkeiten.

Nach den Vorträgen kann über die Themen diskutiert werden.

Eröffnet wird der Markt um 10 Uhr. „Ziel ist es dem Warenangebot sowie den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Menschen aus dieser Region eine Plattform zu geben“, sagt Mitorganisatorin Sarah Reinecke. Der Markt sei eine Veranstaltung von Menschen für Menschen, ein selbstorganisiertes System, dass von der Mitwirkung der Zivilgemeinschaft lebt. „Wir möchten mit den Referenten die Bürger informieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu den angebotenen Themen zu informieren, auszutauschen und zu diskutieren“, so Sarah Reinecke. Daraus ergibt sich für die Gruppe „Prignitz.Wandeln“ die Hoffnung, dass sich Bündnisse und Vernetzungen bilden, mit denen die Region gestärkt wird. „Wir wünschen uns, dass das Interesse geweckt wird, mehr regional zu denken, zu produzieren und zu konsumieren, statt gedankenlos global zu agieren und so die knapper werdenden Ressourcen zu verbrauchen“, sagen die Initiatoren des Marktes der Möglichkeiten. Ihr Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Rücksicht auf ökologische Grenzen in offenen, vernetzten und regional verankerten Ökonomien leben. Das Ganze soll selbst organisiert und „solidarisch für eine enkeltaugliche Welt ohne Rassismus und Ausgrenzung sein“.

Von Sandra Bels

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