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Ostprignitz-Ruppin Marktplatz wird doch kein Parkplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Marktplatz wird doch kein Parkplatz
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00:17 10.07.2016
Ein Foto vom Donnerstag: Wer auf dem Marktplatz parkt, muss nach wie vor mit den Mitarbeitern des Ordnungsamtes rechnen. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Auf dem Kyritzer Marktplatz darf auch weiterhin nicht geparkt werden. Die Stadtverordneten lehnten auf ihrer Sitzung am Mittwoch den Beschlussvorschlag der Verwaltung ab, bis zum Ende des dritten Bauabschnitts in der Johann-Sebastian-Bach-Straße unter der Friedenseiche „temporäre Parkplätze“ einzurichten. Das Abstimmungsergebnis fiel mit sieben Ja- und acht Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen jedoch denkbar knapp aus.

Die Diskussion war kurz. Alle Wortbeiträge bestanden vorwiegend aus Vorbehalten. So gab Peter Bittermann (SPD) zu bedenken, dass es schwer sein würde, nach Ablauf der Frist den Kyritzern die legale Vergünstigung „wieder abzugewöhnen“. Franz-Josef Conraths (Bündnis 90/Grüne) sah nach eigenen Studien in der Innenstadt keinen Bedarf und bei Umsetzung des Vorschlags einen „unverhältnismäßig hohen Aufwand“, was Bürgermeisterin Nora Görke relativierte. Markierungen müssten nicht aufgebracht, lediglich Schilder aufgestellt werden.

Der ehemalige Busbahnhof wird kaum zum Parken genutzt

Ein sehr konkretes Argument für sein späteres Veto hatte Manfred Michaelis (SPD). „Der ehemalige Busbahnhof in der Bahnhofstraße, freigegeben zum Abstellen der Autos, wird so gut wie gar nicht genutzt“, sagte er. Außerdem sollte man auch an die Gaststätten am Marktplatz und ihre Freiluftangebote denken. „Wer will schon auf einem Parkplatz Kaffee trinken?“

Während die Stadtverordneten im Ratssaal tagten, wurde unterm Fenster fröhlich geparkt, illegal und unbehelligt. Das war auch an den vergangenen Tagen schon so. Zeitweise stand die Pflasterfläche vor der Friedenseiche voller Autos. Schließlich hatten die Fachausschüsse der Kyritzer Stadtverordnetenversammlung bei ihren Sitzungen den Vorschlag für das Parken auf dem Marktplatz empfohlen. Nun müssen sich die Autofahrer wieder umgewöhnen, sonst könnte es sein, dass sie einen Strafzettel bekommen.

Von Wolfgang Hörmann

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