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Ostprignitz-Ruppin Marode Straße: Die CDU im Landtag soll helfen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Marode Straße: Die CDU im Landtag soll helfen
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02:15 07.05.2017
Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und Landtagsmitglied Rainer Genilke ließen sich von Ortsvorsteher Burkhardt Stranz und Bürgermeister Jans-Pieter Rau (v.l.) die Schäden zeigen.
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Linow

Mit Hilfe der CDU im Landtag will Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) den Landesstraßenbetrieb dazu bringen, endlich die marode Ortsdurchfahrt von Linow und die Landesstraße weiter nach Dorf Zechlin auszubauen. Die CDU soll die Straße zum Thema im Verkehrsausschuss des Landtags machen. Und der könnte auf den Landesstraßenbetrieb Druck machen endlich mit der Planung für die Straße zu beginnen, hofft der Rathauschef. Alle Bemühungen der Stadt selbst hatten bisher keinen Erfolg.

Dass die Straße dringend saniert werden muss, steht außer Frage. „Solange ich denken kann, wurde hier noch nie was gemacht“, sagt Linows Ortsvorsteher Burkhardt Stranz. Seit Anfang der 90er Jahre wird schon über den miserablen Zustand und einen möglichen Ausbau geredet, doch passiert ist nichts. Wenn man dem Land glaubt, liegt das auch daran, dass wichtige Vorarbeiten aus Rheinsberg fehlen.

Zuletzt forderte das Verkehrsministerium ein Regenwasserbeseitigungskonzept. Ohne dieses Konzept – für das die Stadt zuständig ist – könne der Landesstraßenbetrieb keine Planung für die Ortsdurchfahrt beginnen.

Die Stadt hat ihr Regenwasserkonzept so gut wie fertig

Am Mittwoch hatte Jan-Pieter Rau den verkehrspolitischen Sprecher der CDU um Landtag nach Linow eingeladen. Rainer Genilke sollte sich selbst ein Bild von der katastrophalen Lage der Straße machen.

Die Fahrbahn ist übersäht mit Buckeln und Flicken. Die sorgen dafür, dass es ordentlich kracht, sobald ein Lastwagen darüberfährt – und Laster nutzen die einzige Verbindung zwischen Rheinsberg und Wittstock Tag und Nacht. Schon allein die vielen Holzlaster, die Nachschub für das Krono-Werk in Heiligengrabe bringen, sind eine enorme Belastung. Die leeren Laster sind fast noch lauter als die beladenen.„Das ist nicht zum Aushalten“, sagt Ortsvorsteher Stranz.

CDU will das Thema in den Verkehrsausschuss bringen

Das vom Land geforderte Konzept fürs Regenwasser ist inzwischen fast fertig. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Rau. Im Juli sollen die Stadtverordneten das Papier beschließen. Er räumt ein, dass es eine Weile gedauert hat. „Aber wir brauchten ein Konzept für die gesamte Gemeinde, für 324 Quadratkilometer. Das schüttelt man nicht aus dem Ärmel.“

Sobald das Konzept beschlossen ist, will Rainer Genilke sich dafür stark machen, dass der Verkehrsausschuss über die L 15 berät. Für ihn steht fest, dass es für die Landesregierung dann keine Chance mehr geben kann, die Sanierung abzulehnen.

Bis die Straße tatsächlich ausgebaut wird, dürfte es trotzdem noch einige Jahre dauern. In der Planung des Landes bis 2019 sei sie nicht enthalten, sagt Bürgermeister Rau.

Von Reyk Grunow

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