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Ostprignitz-Ruppin Martin-Opitz-Stiftung vergibt erstmals 30 000 Euro
Lokales Ostprignitz-Ruppin Martin-Opitz-Stiftung vergibt erstmals 30 000 Euro
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02:15 27.04.2017
Der Neuruppiner Unternehmer Martin Opitz hat 2016 die offizielle Anerkennung seiner Stiftung vom Land Brandenburg bekommen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Gut ein Jahr ist es her, dass der Neuruppiner Unternehmer Martin Opitz eine gemeinnützige Stiftung auf den Weg gebracht hat, um soziale und kulturelle Projekte in Neuruppin und drumherum zu unterstützen. Jetzt hat die Martin-Opitz-Stiftung erstmals Geld verteilt – reichlich Geld. Insgesamt 30 000 Euro stehen als Zuschuss für Projekte zur Verfügung.

Welche Vorhaben die Stiftung unterstützt, entscheidet ein Stiftungsrat. Zu dem gehören neben Martin und Mareike Opitz auch Bodo Mierisch, Geschäftsführer der Opitz-Werke in Neuruppin, Pfarrerin Susanne Graap von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ruppin und Peter Neiß vom Tempelgarenverein der Fontanestadt.

Damit die Region auch weiterhin lebenswert bleibt

Martin Opitz hatte 1992 seinen Firmensitz und die zentrale Produktion nach Neuruppin verlegt und in den vergangenen Jahren in seine Werke viel Geld investiert. Das Unternehmen ist immer weiter gewachsen und konnte seinen Erfolg stetig ausbauen.

Martin Opitz fühlt sich auch der Stadt und den Menschen verpflichtet. Mit seiner Stiftung will er etwas für die Lebens- und Arbeitsqualität in Neuruppin tun und helfen, die Region auch für kommende Generationen attraktiv zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Die Martin-Opitz Stiftung unterstützt insbesondere Projekte der Frühförderung von Kindern aus sozial schwachem Umfeld, widmet sich der Begabtenförderung und auch der weiteren Ausbildung der besten Abiturienten aus Neuruppin, gibt Geld für die Lernförderung von Schülern, fördert die Arbeit der Hospize in der Region, unterstützt die Kultur und begleitet Projekte des Lions und des Rotary Clubs.

Zuschüsse für soziale und kulturelle Zwecke in und um Neuruppin

Im März hat der Stiftungsrat die ersten Zuschüsse vergeben. Die fließen unter anderem in das Projekt Menschenkinder für eine Pilgerreise nach Rom, an den Verein Storchenkinder für den Bau eines Klettergerüstes in der Kita Storchennest, an den Verein Esta Ruppin, in den Neuruppiner Tempelgarten. Auch die Aequinox-Musiktage bekommen Unterstützung von der Stiftung und die Kita Miteinander der Stephanus-Stiftung. Unterstützung gibt es ebenso für die Traumatherapeutin Tina Dietz und ihr Projekt mit traumatisierten Flüchtlingen, so die Stiftung.

Noch ist das Budget für 2017 nicht vollständig vergeben, Anträge an die Stiftung sind noch möglich. Mehr Informationen dazu stehen unter www.martin-opitz-stiftung.de im Internet.

Von Reyk Grunow

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