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Martinimarkt endet mit Besucherrekord

Neuruppin Martinimarkt endet mit Besucherrekord

Etwa 200 000 Menschen wollten in diesem Jahr Spaß auf dem Martinimarkt. Für den Rummel, der in diesem Jahr an zehn Tagen stattfand, sei das ein Besucherrekord, sagte Andrea Voigt von der Inkom. Ihrer Einschätzung zufolge verlief der Markt weitgehend ruhig.

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Mehr als 100 Fahrgeschäfte lockten in diesem Jahr auf den Martinimarkt – darunter auch die Riesenschaukel „Monster“.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der Martinimarkt ist am Wochenende mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. „Wir hoffen, die 200 000 zu knacken“, sagte Andrea Voigt von der Inkom am vorletzten Veranstaltungstag. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis – für zehn Tage sogar ein Rekordergebnis.“

Der Martinimarkt gilt als größter Jahrmarkt zwischen Rostock und Berlin. Mehr als 100 Fahrgeschäfte waren nach Neuruppin gekommen. Um jugendliche Besucher anzulocken, hatten die Veranstalter erstmals einen Wettbewerb mit Neuruppiner Nachwuchsbands organisiert. Fünf lokale Newcomer spielten am Freitag auf. „Sie sind enthusiastisch gefeiert worden.“

Bewährt hat sich nach Andrea Voigts Einschätzung, dass die Veranstalter Fahrgeschäfte und Imbissbuden an früheren Nadelöhren anders platzierten. So sei etwa der Übergang vom Schulplatz zur Karl-Marx-Straße so gestaltet worden, dass Besucher mehr Platz zum Flanieren hatten. „Das hat sich bewährt.“

Nach Einschätzung Voigts verlief der Martinimarkt ruhig. Dem Inhaber eines Verkaufsstandes, der einen Angestellten getreten hatte (die MAZ berichtete), sei unmissverständlich klar gemacht worden, dass ein solches Verhalten nicht zu billigen sei. Auch die Polizei spricht von keinen für sie relevanten Vorkommnissen am Freitag (22 000 Besucher) und Sonnabend (13 000 Besucher sowie 9000 weitere beim Pferdemarkt).

2017 findet der Martinimarkt vom 3. bis 12. November statt. „Da wird der Martinstag wieder mit eingeschlossen sein“, so Andrea Voigt. „Wir haben schon ganz viele Bewerbungen.“

Von Frauke Herweg

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