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Masterplan für Ruppiner Gewässer in Sicht

Kommunen sind gefragt Masterplan für Ruppiner Gewässer in Sicht

Endlich will sich die Wasserinitiative Nordbrandenburg (Win) um einen weiteren Aufschwung des Wassertourismus in Ostprignitz-Ruppin kümmern. Dazu soll als Erstes ein Masterplan für die Ruppiner Gewässer aufgestellt werden. Die Vorschläge für die Projekte sollen von den Kommunen kommen. Ein Ziel könnte auch eine einheitliche Kanuregion sein.

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Die Wassertourismus soll weiter angekurbelt werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Um die Ruppiner Gewässer auf Vordermann zu bringen, soll ein Masterplan entwickelt werden. Ob den die Wasserinitiative Nordbrandenburg (Win) erstellt oder ein externes Büro, das müssten die Kommunen entscheiden, sagte am Freitag der Wittstocker Jürgen Paul von der Win. Demnach geht es nicht allein um das Anbinden der Gewässer in Lindow, Neuruppin und Fehrbellin an die in Oranienburg, sondern ebenfalls um eine möglichst einheitliche Kanuregion. „Dazu gehören ebenfalls Rheinsberg, Kyritz und Neustadt dazu“, betonte Paul. Demnach könnte der Masterplan bis Ende 2017 durch die politischen Gremien aufgestellt werden. „Wir müssen wissen, wo die Kommunen noch Nachholbedarf sehen“, so Paul.

„Der Masterplan muss jetzt erarbeitet werden“, stimmte Sebastian Steineke, Chef der CDU-Kreistagsfraktion in Ostprignitz-Ruppin, zu. Steineke hofft vor allem auf Auftrieb für den Bereich Bett und Kanu sowie für das Nutzen von Antriebsformen auf dem Wasser, die keine oder nur wenige Schadstoffe verursachen.

17 Millionen Euro für den Langen Trödel

Erst am Donnerstag war ein Großprojekt der Win fertiggestellt worden. Der zehn Kilometer „Lange Trödel“ zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse ist nun wieder schiffbar – auch dank des Neubaus einer Schleuse und dreier Brücken. Rund 17 Millionen Euro wurden dafür in den vergangenen drei Jahren von Bund, Land und Kommunen investiert. Als Nächstes soll nun die Schleuse Friedenthal in Oranienburg saniert werden. Sie kann die Havel mit den Ruppiner Gewässern verbinden und auch den Anschluss zum Oder-Havel-Kanal herstellen. Laut Paul könnte die Schleuse Friedenthal bis zum Jahr 2021 saniert sein. Bis dahin will das Land nach den bisherigen Plänen auch das Gros der Kanalseitendämme zwischen Fehrbellin und Oranienburg saniert haben.

Neuruppin wollte schon aussteigen

Mitglied bei der Win sind neben den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin auch die Städte Neuruppin, Eberswalde, Liebenwalde, Oranienburg, Templin und die Gemeinde Wandlitz. Weil die Win sich jahrelang lediglich um Projekte in Barnim und Oberhavel kümmerte, wollten Ostprignitz-Ruppin und die Stadt Neuruppin schon aus der Initiative aussteigen.

Von Andreas Vogel

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