Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Masterplan für Ruppiner Gewässer in Sicht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Masterplan für Ruppiner Gewässer in Sicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 20.06.2016
Die Wassertourismus soll weiter angekurbelt werden. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Neuruppin

Um die Ruppiner Gewässer auf Vordermann zu bringen, soll ein Masterplan entwickelt werden. Ob den die Wasserinitiative Nordbrandenburg (Win) erstellt oder ein externes Büro, das müssten die Kommunen entscheiden, sagte am Freitag der Wittstocker Jürgen Paul von der Win. Demnach geht es nicht allein um das Anbinden der Gewässer in Lindow, Neuruppin und Fehrbellin an die in Oranienburg, sondern ebenfalls um eine möglichst einheitliche Kanuregion. „Dazu gehören ebenfalls Rheinsberg, Kyritz und Neustadt dazu“, betonte Paul. Demnach könnte der Masterplan bis Ende 2017 durch die politischen Gremien aufgestellt werden. „Wir müssen wissen, wo die Kommunen noch Nachholbedarf sehen“, so Paul.

„Der Masterplan muss jetzt erarbeitet werden“, stimmte Sebastian Steineke, Chef der CDU-Kreistagsfraktion in Ostprignitz-Ruppin, zu. Steineke hofft vor allem auf Auftrieb für den Bereich Bett und Kanu sowie für das Nutzen von Antriebsformen auf dem Wasser, die keine oder nur wenige Schadstoffe verursachen.

17 Millionen Euro für den Langen Trödel

Erst am Donnerstag war ein Großprojekt der Win fertiggestellt worden. Der zehn Kilometer „Lange Trödel“ zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse ist nun wieder schiffbar – auch dank des Neubaus einer Schleuse und dreier Brücken. Rund 17 Millionen Euro wurden dafür in den vergangenen drei Jahren von Bund, Land und Kommunen investiert. Als Nächstes soll nun die Schleuse Friedenthal in Oranienburg saniert werden. Sie kann die Havel mit den Ruppiner Gewässern verbinden und auch den Anschluss zum Oder-Havel-Kanal herstellen. Laut Paul könnte die Schleuse Friedenthal bis zum Jahr 2021 saniert sein. Bis dahin will das Land nach den bisherigen Plänen auch das Gros der Kanalseitendämme zwischen Fehrbellin und Oranienburg saniert haben.

Neuruppin wollte schon aussteigen

Mitglied bei der Win sind neben den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin auch die Städte Neuruppin, Eberswalde, Liebenwalde, Oranienburg, Templin und die Gemeinde Wandlitz. Weil die Win sich jahrelang lediglich um Projekte in Barnim und Oberhavel kümmerte, wollten Ostprignitz-Ruppin und die Stadt Neuruppin schon aus der Initiative aussteigen.

Von Andreas Vogel

Prignitz Tanz-Café im Wittstocker Rathaus - Senioren schwingen das Tanzbein

Das Parkett im großen Sitzungssaal des Wittstocker Rathauses gehörte am Freitagnachmittag ganz den Senioren. Beim ersten Senioren-Tanz-Café konnten die Besucher mal wieder so richtig das Tanzbein schwingen. Allerdings waren weniger Gäste als erwartet gekommen. Der Seniorenbeirat als Veranstalter prüft nun, ob es eine Fortsetzung des Tanz-Cafés geben wird.

20.06.2016
Prignitz Azubimangel in Prignitz und Ruppin - Dem Handwerk geht der Nachwuchs aus

Dutzende Handwerkslehrstellen blieben in den vergangenen Jahren in der Prignitz und im Ruppiner Land unbesetzt. Viele Betriebe sind ratlos, wie sie junge Leute für ihre Berufe begeistern können – andere haben bereits resigniert. In den zumeist kleinen Familienunternehmen sind oft die eigenen Kinder die einzige Chance, dass die Traditionsbetriebe fortbestehen können.

20.06.2016
Ostprignitz-Ruppin Jungschwäne verirren sich auf der A 10 - Gerettete Schwanenkinder haben nicht überlebt

Die sechs Jungschwäne, die sich am Wochenende auf der A 10 verirrt hatten, haben offenbar nicht überlebt. Nach MAZ-Informationen sind sie im Tierpark gestorben. Die Tierrechtsorganisation Peta hatte gerade am Donnerstag zwei Beamte der Polizeidirektion Nord für die heldenhafte Rettungsaktion geehrt.

17.06.2016
Anzeige