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Mehr Einkaufswagen mit Baby-Schalen

Wittstock Mehr Einkaufswagen mit Baby-Schalen

Zwei Einkaufsmärkte in Wittstock haben jetzt in Sachen Familienfreundlichkeit aufgerüstet. Zu verdanken ist das einer jungen Mutter und dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Redmann, die gemeinsam an einem Strang zogen.

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Jan Redmann mit Netto-Filialleiterin Ines Kloß-Goldberg.

Quelle: Büro Redmann

Wittstock. Zwei Wittstocker Supermärkte haben jetzt in Sachen Familienfreundlichkeit aufgerüstet und bieten Einkaufswagen an, die über Baby-Schalen verfügen.

Zu verdanken ist das einer jungen Mutter aus Wittstock - Patricia Greisert. Sie hatte vor etwa einem Jahr über Facebook ihrem Ärger Luft gemacht: „Wenn ich mit meiner Tochter allein einkaufen ging, musste ich sie mit dem Sitz immer in den Wagen hineinstellen, was natürlich viel Platz wegnahm. Und man kann ja nicht immer zu zweit einkaufen gehen“, erinnert sie sich. Sie habe also im Markt nachgefragt, ob es nicht möglich sei, Einkaufswagen mit Babyschalen auszurüsten. „Ich bekam zur Antwort, dass man aus Gründen des Vandalismus darauf verzichte.“ Doch damit wollte sich die heute 29-Jährige nicht abfinden und beschrieb das Problem im sozialen Netzwerk. Dort wurde der Wittstocker CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann darauf aufmerksam und nahm sich der Sache an. Er bat die Wittstocker Supermärkte um Abhilfe - zwei reagierten.

Dank für die Anschaffungen

Am Donnerstag bedankte er sich während seiner Tour durch den Wahlkreis bei den Marktleitern von Edeka und Netto (Polthierstraße) für ihre Anschaffungen. Bernd Kleine, Inhaber des Edeka-Marktes, freut sich, drei dieser kinderfreundlichen Wagen jetzt anbieten zu können – dafür investierte er insgesamt 450 Euro. Die Wagen stehen innerhalb des Marktes, weil sie sonst beschädigt oder gestohlen werden könnten. Der Diebstahl von Einkaufswagen komme immer wieder vor, sagt er. Ebenfalls drei Wagen mit Kinderschalen stehen drinnen am Eingang des Netto-Marktes in der Polthierstraße. „Wir müssen doch alles tun, damit es jungen Familien hier in der Stadt gut geht“, sagt Filialleiterin Ines Kloß-Goldberg.

„Es ist zwar keine Sache, mit der man sich normalerweise als Politiker beschäftigt, aber wenn ich etwas dazu beitragen kann, dass sich junge Familien in Wittstock wohler fühlen, dann helfe ich gern“, sagt Redmann. Auch Patricia Greisert freut sich, dass sie mit ihrer Anregung etwas bewirken konnte.

Von Björn Wagener

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