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Ostprignitz-Ruppin Mehr Flugzeuge über Heinrichsfelde
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mehr Flugzeuge über Heinrichsfelde
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02:15 17.01.2016
Der Betrieb des Flugplatzes kostet Kyritz nach wie vor Geld. Quelle: Alexander Beckmann
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Heinrichsfelde

Mit dem etwas klareren Wetter zeigten sich am Donnerstag nach Wochen weitgehender Ruhe wieder etwas öfter Flugzeuge über der Stadt Kyritz. Der Flugbetrieb auf dem Verkehrslandeplatz Heinrichsfelde nimmt nach der Feiertagspause offenbar Fahrt auf.

„Dezember und Januar sind da ja eher ruhig“, erklärt die zuständige Amtsleiterin des Kyritzer Rathauses, Angela Schulz. „Ansonsten haben die Flugbewegungen aber ständig zugenommen.“ Über 30 000 Starts und Landungen habe man im vergangenen Jahr registriert. 2014 waren es noch rund 27 000. Auch die Anhebung der Gebühren für die Flugplatznutzung vor gut einem Jahr um rund zehn Prozent hat den seit langem zu verzeichnenden Aufwärtstrend nicht gestoppt. „Das ist aus unserer Sicht als Betreiber erst mal positiv“, stellt Angela Schulz fest. Bislang bedeutet der Flugplatzbetrieb für die Stadt Kyritz noch immer ein Zuschussgeschäft.

Den größten Anteil an der positiven Entwicklung hätten nach wie vor die Flugschule Ardex und die ihr angeschlossenen Unternehmen. „Das läuft sehr gut, glaube ich“, sagt die Bauamtsleiterin. „Darüber sind wir natürlich froh.“

Wie sich der Betrieb auf dem Flugplatz weiter entwickelt, lasse sich schwer abschätzen. Angela Schulz hält für die Zukunft eine weitere Steigerung für denkbar: „Ich glaube schon, dass da noch Kapazitäten vorhanden sind.“

Tower, Tankstelle und Landebahn

Die Stadt Kyritz ist Eigentümerin des weitaus größten Teils des Flugplatzareals, des Towers, der Tankstelle, der Landebahn, des alten Flugzeughangars und einiger Nebengebäude. Auch den Flugbetrieb gewährleistet sie in Eigenregie. Ein Hausmeister, der sich beispielsweise um die Landschaftspflege kümmert, und drei Flugleiter sind bei der Kommune beschäftigt. Gerade wurde eine der Flugleiterstellen zur Neubesetzung ausgeschrieben – allerdings wie schon zuvor nur befristet.

Von sich aus sparen kann die Stadt an dieser Stelle kaum. „Wir haben ja die ganze Zeit über die Pflicht zum Betrieb“, erklärt Angela Schulz. Beispielsweise muss der Tower tagsüber jederzeit besetzt sein. Hinzu kommen die ständigen Wartungsarbeiten an Landebahn, Befeuerung, Bauten.

Immerhin sind momentan keine größeren Investitionen geplant. Damit, so die Bauamtsleiterin, wolle man warten. Gegenwärtig lässt die Stadt gerade ein Konzept zum wirtschaftlicheren Betrieb des Verkehrslandeplatzes erarbeiten.

Von Alexander Beckmann

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