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Mehr Kinder in Kyritz

Zwölf Entwürfe für eine Kita Mehr Kinder in Kyritz

Im Saal des Kyritzer Rathauses kann sich seit Freitag jeder selbst ein Bild von den Entwürfen für die neue Innenstadt-Kita machen. Eine Ausstellung zeigt zwei Wochen lang alle Beiträge der zwölf an dem Wettbewerb beteiligten Architekten.

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So sieht im Siegerentwurf das Erdgeschoss der neuen Kita aus.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Zur Eröffnung gestern Vormittag fasste Bürgermeisterin Nora Görke den Sinn des Ganzen so zusammen: "Die Kyritzer bekommen wieder mehr Kinder. Das ist eine schöne Situation, die wir unterstützen möchten." Ganz wichtig für Kinder sei Bildung und die beginne in der Kita. Angesichts des gestiegenen Bedarfes wolle man in der Stadt eine neue Einrichtung schaffen. "Ich bin überzeugt davon, dass die Prinzenstraße der richtige Standort ist. Er wird unsere Innenstadt aufwerten und den Wohnstandort stärken."

Die Stadtverordneten hatten das Vorhaben vor etwa einem Jahr grundsätzlich beschlossen und auch die Standortentscheidung gefällt. Zur Gestaltung wurde dann der architektonische Wettbewerb ausgerufen. Ausgewiesene Bauexperten aus Brandenburg fällten die Entscheidung. Auch das Infrastrukturministerium und die Brandenburgische Architektenkammer stellten Gutachter.

Für die Kita sollen ein historisches Fachwerkhaus und ein benachbartes unbebautes Grundstück sowie die dazugehörige Hoffläche genutzt werden. Alles in allem stehen für die neue Kita samt ihrer Außenanlagen über 1500Quadratmeter Land zur Verfügung.

Die Architekturbüros hatten im Zuge des Wettbewerbs die Aufgabe, Konzepte für die angestrebte Nutzung zu entwickeln. Dabei ging es natürlich rein optisch auch um gestalterische Vorschläge, also um Dinge wie Dach und Fassade. Jedoch spielten andere Fragen eine mindestens ebenso große Rolle: Raumaufteilung, Gartengestaltung, Energieeffizienz und nicht zuletzt der Aufwand für Realisierung und Betrieb.

Die ersten Grafiken aus den Siegerentwürfen mit Fassadenansichten hatten in Kyritz umgehend für massiven Widerspruch gesorgt. Bei den am Wettbewerb Beteiligten ‒ Architekten wie Gutachtern‒ sorgte das für Unverständnis. "Natürlich ist es noch nicht fertig", betonte Architekt Timm Kleyer vom Sieger-Büro Kleyer-Koblitz-Letzel-Freivogel aus Berlin gestern auf Nachfrage. Es handle sich um einen Gestaltungsvorschlag. Bis zum Bau sei es noch ein langer Weg. Bürgermeisterin Nora Görke sagte: "Das heißt doch nicht, dass so ein Entwurf eins zu eins umgesetzt werden muss."

Als Nächstes werden die Stadtverordneten über die Wettbewerbsergebnisse befinden müssen. Bereits im November wollen sich Bau- und Sozialausschuss damit befassen. Danach könnte die Bauplanung folgen. In deren Zuge ließen sich auch die finanziellen Aspekte des Vorhabens detaillierter beleuchten. Kyritz hat bereits Fördermittel für den Kita-Bau beantragt. Die Aussichten auf Bewilligung schätzt man im Rathaus als gut ein.

info Die Architektenideen für die neue Kyritzer Kita sind während der nächsten zwei Wochen jeweils zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im Ratssaal zu sehen.

Von Alexander Beckmann

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