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Mehr Platz für Fahrgäste in Bussen

Fahrplanwechsel in Wittstock Mehr Platz für Fahrgäste in Bussen

Mit dem Fahrplanwechsel für Busse hat sich in Wittstock ein bisschen was geändert. Auf einigen Linien wird im Schülerverekehr früher abgefahren.

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Im neuen Fahrplan gibt es nur leichte Veränderungen bei der Abfahrtszeit der Schulbusse.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Der neue Busfahrplan der Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft (ORP) ist seit Montag in Kraft. Im Bereich Wittstock gibt es aber nur wenige Veränderungen. Auf den Linien 744 (Fretzdorf, Herzsprung, Königsberg) und 745 (Freyenstein, Wulfersdorf) werden die Abfahrtszeiten zu den Schulen um fünf Minuten vorverlegt. Die Linie 744 verkehrt nachmittags von Kyritz nach Wittstock bereits ab 15.35 Uhr, teilt ein Sprecher der ORP mit.

Auf der Busverbindung zwischen Neuruppin, Lindow und Rheinsberg (Linie 764) wird seit dieser Woche ein etwas größerer Bus eingesetzt, der 90 bis 95 Fahrgästen Platz bietet. Bislang ist dort ein Bus unterwegs, der eine Kapazität von rund 70 Fahrgästen hat. Die Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft (ORP) reagiere damit auf die leicht erhöhte Anzahl von Fahrgästen, die mit der „veränderten Situation“ im Kreis einhergehe, wie Geschäftsführer Ulrich Steffen sagt. Das habe sicher auch mit den Flüchtlingen zu tun, die der Kreis unterbringen muss, aber er will es keineswegs nur auf diese Gruppe neuer Bewohner beziehen.

Grundsätzlich verzeichne die ORP eine leicht steigende Zahl von Fahrgästen im Schülerverkehr; andererseits sei der sonstige Busverkehr „eher rückläufig“, was aber aus Steffens Sicht auf den demografischen Wandel zurückzuführen sei. Auf anderen Busverbindungen in Wittstock oder Kyritz seien keine derartigen Veränderungen geplant. „Momentan bekommen wir alles gut in den Griff. Was in ein paar Jahren sein wird, weiß niemand.“

Aktuell sei die ORP mit 96 bis 98 Bussen im Kreisgebiet unterwegs. Die Fahrzeuge hätten ein Durchschnittsalter von rund sieben Jahren. Im Mai wurde in Wittstock zwei Wochen lang ein Hybridbus getestet und für gut befunden. Er verbindet einen Elektro- mit einem herkömmlichen Kraftstoffmotor. Das zwölf Meter lange Gefährt wurde von zwei 75-kW-Elektromotoren angetrieben, die die Abgas- und Geräuschbelastungen deutlich reduzierten. Doch die Anschaffung sei zu teuer. Die Differenz zwischen den Kosten für einen herkömmlichen Bus mit Dieselmotor und einem Hybridbus, inklusive Fördermittel des Bundes, liege noch bei 80 000 bis 100 000 Euro, so Steffen. Sollte aber trotzdem eines Tages die Hybrid-Technik in den Fuhrpark der ORP Einzug halten, so wäre der Einsatz in Wittstock zumindest sehr wahrscheinlich. Denn die Topografie sei vergleichsweise vorteilhaft. Leichte Hügel begünstigten das Ausrollen. Zudem könne bis 30 km/h fast nur mit Strom gefahren werden.

In Neuruppin sei laut Ulrich Steffen für zwei Tage auch einmal ein Bus mit reinem Elektroantrieb getestet worden. Ergebnis: Die Kostenschere würde sich noch weiter öffnen als mit Hybrid-Technik – und das nicht nur wegen der Anschaffungskosten. Etwa alle vier Jahre müssten die Batterien gewechselt werden – für jeweils 50 000 Euro. Das sei nicht finanzierbar.

Auskunft: Der neue Fahrplan ist unter www.orp-busse.de abrufbar. In der Fahrplanauskunft des VBB (www.VBB.de) können sich Fahrgäste über eventuelle Änderungen ihrer Fahrverbindung informieren.

Von Björn Wagener

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