Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Mehr Unterstützung für Kastrationen

Wittstock/Heiligengrabe Mehr Unterstützung für Kastrationen

Seit 25 Jahren ist der Wittstocker Tierschutzverein in der Stadt Wittstock und der Gemeinde Heiligengrabe aktiv. 680 streunende Katzen wurden in den vergangenen zwölf Jahren kastriert. Die Arbeit unterstützt die Stadt Wittstock nun jährlich mit 1000 Euro. Anfragen seitens des Vereins an die Gemeinde Heiligengrabe blieben bislang aber erfolglos.

Wittstock 53.2045159 12.5538862
Google Map of 53.2045159,12.5538862
Wittstock Mehr Infos
Nächster Artikel
Peter Kaping sammelt fast alles

Bei seiner jüngsten Stammtischsitzung im August sprach der Verein die Finanzierung durch die Kommunen an.

Quelle: Christian Bark

Wittstock/Heiligengrabe. Über 680 streunende Katzen hat der Wittstocker Tierschutzverein in den vergangenen zwölf Jahren in Wittstock und Heiligengrabe bereits kastrieren lassen. „Wir führen seit 2005 genauestens Buch darüber“, erklärt Vereinsvorsitzende Brigitte Fagien. Möglich wird das Engagement über Spenden von Privatleuten und den ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder.

Die Stadt Wittstock unterstützt die Arbeit der Tierschützer seit Jahren. „Die Kommune ist für Fundtierangelegenheiten verantwortlich. Wir bezuschussen deshalb die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins, um die Zahl der herrenlosen Tiere im Stadtgebiet einzudämmen“, informiert Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert. Statt der bisher gezahlten 600 Euro erhielten die Tierschützer seit 2016 nun jährlich 1000 Euro. Das Geld ist Jean Dibbert zufolge aber zweckgebunden und ausschließlich für die Kastration freilaufender Katzen gedacht. „Der Zuschuss durch die Kommune ist schon wichtig für unsere Arbeit“, freut sich Brigitte Fagien. Das sei zudem ein Zeichen von Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement, das der Verein seit fast 25 Jahren an den Tag lege.

Viele der insgesamt 20 Futterstellen für Streuner, über die die Tierschützer die Katzen zählen und gegebenenfalls fangen und kastrieren lassen, befinden sich in Ortsteilen der Gemeinde Heiligengrabe. „Wir sind auch dort seit Jahren aktiv, besonders in der Nähe landwirtschaftlicher Betriebe“, sagt Brigitte Fagien.

Bisherige Versuche, auch Heiligengrabe für die Finanzierung mit ins Boot zu holen, seien aber bislang erfolglos gewesen. „Es gab hierfür keine Planungen und es sind auch keine angedacht“, erklärt Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn. „Ich weiß nicht, ob überhaupt noch kastriert wird“, sagt Ordnungsamtschefin Brigitte Otto. Der Tierschutzverein will seinerseits nochmal auf die Gemeinde zugehen, wie Brigitte Fagien ankündigt. Auch soll die Verwaltung über dessen Arbeit in Heiligengrabe informiert werden.

Von Christian Bark

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg