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Mehr Zeit für Asylsuchende

Koordinator für Flüchtlinge gesucht Mehr Zeit für Asylsuchende

Die Arbeit mit Flüchtlingen im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin wird gebündelt. Darum soll sich ein Koordinator kümmern. Die Stelle ist ab März zu besetzen.

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Ein Koordinator für Flüchtlinge wird gesucht.

Quelle: Peter Geisler

Wittstock. Der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin will die Arbeit mit Flüchtlingen künftig weiter stärken und bündeln. Deshalb wird zurzeit ein Flüchtlingskoordinator gesucht, der diese Aufgabe übernehmen kann. Er soll für Entlastung sorgen. Denn die vorhandenen Mitarbeiter übernähmen derzeit die Aufgaben in der Flüchtlingsarbeit noch zusätzlich.

„Es ist hilfreich, wenn jemand mit da ist, der auch Zeit dafür hat“, sagt Christiane Schulz, Geschäftsführerin der kreiskirchlichen diakonischen Initiative Esta-Ruppin, mit der der künftige Flüchtlingskoordinator eng zusammenarbeiten wird. Zudem habe die Landeskirche die Kirchenkreise aufgefordert, die Flüchtlingsarbeit vor Ort zu unterstützen.

Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet

Es gehe jedoch nicht darum, ganz neue Strukturen aufzubauen, sondern den bestehenden eine stärkere Basis zu geben. Wichtige Bereiche seien laut Stellenbeschreibung die Öffnung der Kirchengemeinden für das Zusammenleben mit Flüchtlingen; die Begleitung der Arbeit der Ehrenamtlichen sowie das Thema Asyl in der Kirche in die Gemeinden zu tragen. Darüber hinaus soll der Koordinator die Kirchengemeinden des Kirchenkreises zu Asylfragen und praktischen Initiativen beraten; die Arbeitsgruppe Flucht und Migration des Kirchenkreises leiten; Menschen begleiten, die sich in der kirchlichen Fluchthilfe engagieren sowie die Zusammenarbeit mit den Akteuren der regionalen Flüchtlingshilfe ausbauen. Der Flüchtlingskoordinator wird zum 1. März seinen Dienst antreten. Die Stelle ist laut Beschreibung zunächst auf zwei Jahre befristet.

Flüchtlinge werden auch weiterhin im Kreis OPR aufgenommen. Das heißt, Kommunen und Kirchengemeinden müssen sich der Herausforderung stellen, den Menschen nicht nur eine Unterkunft zu verschaffen, sondern sie auch bei der Integration zu unterstützen – und das nicht nur in den Kernstädten. Aktuell werden etwa Anfang März 2016 die nächsten Flüchtlinge in Freyenstein erwartet. Der genaue Ankunftstermin ist dabei aber noch ebenso unklar wie die konkrete Zahl der Ankömmlinge.

Von Björn Wagener

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