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Ostprignitz-Ruppin Mehr als 1000 Besucher in Kunsterspring
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mehr als 1000 Besucher in Kunsterspring
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18:20 05.06.2016
Zum Tanz ließen sich auch die Kinder auf den Zuschauerbänken nicht lange bitten. Quelle: Fotos(4): Cornelia Felsch
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Kunsterspring

Was mag wohl in den Säckchen sein – Melonen oder Wackersteine? Die Kinder lassen sich nicht austricksen, schließlich sind sie ja beim Kinderwaldfest und im Wald gibt es keine Melonen. Sie haben es schnell erraten: Eicheln, Blätter, Zapfen und Kastanien.

Mehr als 1000 Besucher zog es am Sonntag nach Kunsterspring, zum traditionellen Tierpark- und Kinderwaldfest Es war bereits das 31. seiner Art. Und wie in jedem Jahr waren die Parkplätze rar. An der Straße war kein freies Fleckchen mehr zu finden. Das führte schließlich für einen Autofahrer zu einem riskanten Parkmanöver. Das Fahrzeug landete an der Böschung in einer Position aus der es nur mit Hilfe eines anderen Fahrzeugs heraus gezogen werden konnte.

Basteln ,Tanzen, Akrobatik in Kunsterspring Quelle: Cornelia Felsch

Auf der Wiese drehte sich auch diesmal alles wieder um die heimische Flora und Fauna. Für Unterhaltung sorgte ein buntes Familienprogramm bei dem Tänzer der Jugendkunstschule zum Mittanzen einluden, Artisten ihre Kunststücke zeigten und junge Karateka die waffenlose Selbstverteidigung demonstrierten. Natürlich auch wieder mit dabei war das Tierparkwissensquiz, die Tombola zugunsten des Tierparks Kunsterspring sowie die Tierparade. Großer Andrang herrschte an der Burg des Hobbyzoos Krangen, in der sich die Waschbären tummelten und vorwitzig aus ihren Verstecken hervor schauten.

Basteln ,Tanzen, Akrobatik in Kunsterspring Quelle: Cornelia Felsch

Beim Kinderwaldfest konnten Kinder, Eltern und Großeltern in Begleitung Fachkundiger an Stationen ihr Wissen testen. Der Regionalverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, hatte einen Parcour zum Thema „Wissen über die Natur“ vorbereitet. Auch die Erwachsenen schnappten sich einen Fragebogen, um ihren Sprösslingen hilfreich zur Seite zu stehen, was aber manchmal auch schief ging. Der siebenjährige Jan- Luka aus Gühlen-Glienicke hat die erste Station bravourös gemeistert – alle fünf Punkte sind ihm sicher. „Das ist ja kein Kunststück, schließlich wohnst Du im Wald“, sagt seine Mutter, die ihm allerdings noch etwas beim Schreiben behilflich sein muss. An der nächsten Station wird es schon etwas schwieriger. Auf einem Tisch liegen ein Stein, ein Hammer, Laub- und Nadelholz sowie ein Apfel. Was ist wohl am leichtesten? Beim Sortieren nach Gewicht haben auch Eltern und Großeltern ihre Probleme. Tiernahrung, Pilze und Geschicklichkeit sind im Anschluss gefragt.

Zwischen Tanzshow und Pudelparade blieb genug Zeit, um sich in die Schlange am Eiswagen einzureihen, ein schattiges Plätzchen aufzusuchen oder einen Kurztrip zu den Gehegen zu unternehmen. Auch bei großer Hitze ließen sich die Jüngsten Besucher nicht unterkriegen. Sie nutzten alle Angebote – im kuscheligen Zelt der Jugendkunstschule wurde gebastelt und gemalt, an den Tischen drängten sich die kleinen Künstler. Aus grauen , schlichten Steinen entstanden mit Hilfe von Farbe und Perlen glitzernde farbenfrohe Kunstwerke.

Von Cornelia Felsch

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