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Mehr freie Plätze in Neuruppins Kitas

Kindergärten und Horte könnten etwa 130 weitere Kinder aufnehmen Mehr freie Plätze in Neuruppins Kitas

Noch vor einigen Jahren war die Suche nach einem Kitaplatz in Neuruppin für Eltern eine Zitterpartie. Inzwischen hat sich die Situation etwas entspannt. Im Hort am See in Gildenhall bleiben die Raumnöte jedoch bestehen. Der Sozialdezernent empfiehlt dringend, Geld für eine Sanierung und Erweiterung bereitzustellen.

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Das Gebäudes des Hortes am See in Gildenhall.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Lage an Neuruppins Kitas entspannt sich leicht. Sozialdezernent Thomas Fengler geht derzeit von etwa 130 freien Plätzen in den städtischen Kitas und Horten aus. Allerdings sind die Kapazitäten in den einzelnen Häusern sehr unterschiedlich. Die Kitas Birkengrund, Regenbogen, Tabaluga oder Storchennest können keine Kinder mehr aufnehmen. Neuruppins größte Kita Kunterbunt hätte dagegen noch 31 freie Plätze, die ebenfalls sehr große Kita Gänseblümchen noch 17 Plätze.

Problematisch bleibt es nach Einschätzung Fenglers in den Horten. Vor allem im Hort Sonnenkinder (Karl-Liebknecht-Grundschule) und im Hort am See (Grundschule Gildenhall) sei die Situation „angespannt“. Beide Häuser haben ihr Platzangebot über Ausnahmegenehmigungen deutlich erhöht. Doch erlaubt das Ministerium eine solche Ausnahme beim Hort am See nur bis August 2016. Zugleich fordert das Ministerium von der Stadt ein Konzept und einen Zeitplan zum Ausbau.

Fengler empfiehlt der Stadt unbedingt, den Ausbau bei den Haushaltsplanungen zu berücksichtigen. Andernfalls, so der Dezernent, „besteht die reelle Gefahr, dass die Genehmigung vom Ministerium versagt wird“. Das, so Fengler, könnte jedoch dramatische Folgen haben: „Damit würde auch die Grundschule Gildenhall infrage stehen.“ Doch würde die Schule „dringend benötigt, um den Bedarf zu decken“.

Der Hort am See ist nur für 60 Kinder zugelassen. Dank Ausnahmegenehmigung dürfen bis zu 100 Jungen und Mädchen den Hort besuchen. Derzeit sind dort 98 Kinder angemeldet. Um genügend Platz für die pädagogische Arbeit anzubieten, müsste die zweite Etage „wieder nutzbar gemacht werden“, so Stadtsprecherin Michaela Ott. Unklar ist, wie teuer eine solche Sanierung wäre: „Zu den Kosten kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden.“

Von Frauke Herweg

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