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Ostprignitz-Ruppin Mehrgenerationenhaus sucht neue Chefin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mehrgenerationenhaus sucht neue Chefin
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00:18 03.12.2016
Viele Vereine nutzen die Räume im Mehrgenerationenhaus an der Otto-Grotewohl-Straße. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Probleme im Neuruppiner Mehrgenerationenhaus Krümelkiste scheinen nicht abzureißen. Erneut sucht der Demokratische Frauenbund eine Leiterin für das Stadtteilzentrum im Neuruppiner Neubaugebiet – es wäre die vierte Chefin in drei Jahren.

Seit mehreren Monaten hat das Mehrgenerationenhaus schon keine offizielle Leitung mehr. Zuletzt war Silja Weßelmann als Chefin in der Krümelkiste für mehr als 50 Mitarbeiter zuständig, viele davon Ehrenamtler und Menschen im Bundesfreiwilligendienst. Die Sozialpädagogin hatte das Amt im Sommer 2015 übernommen, als der Demokratische Frauenbund als Betreiber des Mehrgenerationenhauses händeringend nach einer neuen Leitung in Neuruppin suchte.

Den Vertrag mit Silja Weßelmanns Vorgängerin hatte der Verband nach knapp drei Jahren nicht mehr verlängert. Vorübergehend führet daraufhin Buskows frühere Ortsvorsteherin Beate Müller den Anwohnertreff an der Otto-Grotewohl-Straße. Doch eine Dauerlösung konnte das nicht sein, zumal sich Beate Müller überraschend entschieden hat, aus Buskow wegzuziehen.

Schon seit dem Sommer ist der Chefposten wieder frei

Im Sommer 2016 übernahm Silja Weßelmann ihre Aufgabe – allerdings für nur ein Jahr. „Frau Weßelmann hat uns bereits im Sommer aus persönlichen Gründen verlassen“, sagt Regina Zube, die Landesgeschäftsführerin des Demokratischen Frauenbundes mit Sitz in Brandenburg (Havel), jetzt. Besonders glücklich klingt sie dabei nicht.

Inzwischen hat der Verband die Stelle einer Projektleitung in Neuruppin erneut ausgeschrieben. Regina Zube hofft sehr, dass sich so schnell wie möglich für das Mehrgenerationenhaus in Neuruppin eine Lösung findet.

Am liebsten würde die Landesgeschäftsführerin den Chefposten in der Fontanestadt zum 1. Januar neu besetzen. Bis 16. Dezember nimmt der Verband Bewerbungen an – ob von Frauen oder Männern, ist Regina Zube dabei egal.

Bis jetzt gibt es noch keine Bewerbung

Bewerber sollten Sozialpädagogik studiert haben, Erfahrungen als Sozialarbeiter oder in einem ähnlichen Beruf haben. Ein Schwerpunkt in Neuruppin ist die Arbeit mit Flüchtlingen – auch da wäre Erfahrung für die künftige Projektleiterin oder den Projektleiter von Vorteil. Eigenverantwortung ist gefragt, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und natürlich Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit.

Bis jetzt hat sich auf die Ausschreibung der Stelle noch niemand beworben, sagt Regina Zube. Das könnte auch daran liegen, dass es sich um eine befristete Anstellung handelt. Wer den Chefposten übernimmt, darf nur mit einem Vertrag für ein Jahr rechnen, der danach möglicherweise jeweils um ein weiteres Jahr verlängert wird. Eine andere Möglichkeit sieht der Demokratische Frauenbund als Arbeitgeber nicht.

Projekt ist von der Förderung des Bundes abhängig

„Wir sind von Förderung abhängig“, sagt Regina Zube. Die aktuelle Förderperiode endet jetzt. Zube hofft, dass es auch 2017 bis 2020 einen Zuschuss für das Mehrgenerationenhaus in Neuruppin geben wird. Doch den muss der Verband jedes Jahr aufs Neue beantragen. Ohne die Förderung des Bundes könne sich der Verband die Stelle aber nicht leisten. Im Sozialbereich sind Anstellungsverträge für ein Jahr durchaus üblich.

Von Reyk Grunow

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