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Ostprignitz-Ruppin Millionen-Investition auf dem Stadtberg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Millionen-Investition auf dem Stadtberg
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00:20 03.12.2017
Firmenvertreter sowie Landrat Reinhardt (2.v.l.) und Bürgermeister Gehrmann (vorn, r.) taten die ersten Spatenstiche. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Der Weg für eine Millionen-Investition in Wittstock ist frei: Die Firma EWM aus Rheinland-Pfalz, Deutschlands größter Hersteller von Lichtbogen-Schweißtechnik, baut für rund 3,5 Millionen Euro im Gewerbegebiet Stadtberg ein neues Vertriebs- und Technologiezentrum. Am Donnerstag taten Firmenvertreter gemeinsam mit Landrat Ralf Reinhardt und Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann im Beisein des Stadtverordnetenvorstehers Burkhard Schultz sowie dem Leiter der Neuruppiner IHK, Falko Stephan, und Martin Bünning, dem Leiter des Wittstocker Amtes für Stadtentwicklung, den obligatorischen ersten Spatenstich in der Ruppiner Straße.

Lagerhalle und Service-Bereich

Dort entsteht auf 1150 Quadratmetern eine Lagerhalle für das gesamte Systemangebot von EWM sowie ein Büro- und Service-Bereich auf einer Fläche von 1130 Quadratmetern. In dem Technologiezentrum können sich Kunden künftig über Anwendungstechniken rund ums Schweißen vor Ort informieren und mit dem Hersteller gemeinsam Problemlösungen erarbeiten. „Rund 40 Mitarbeiter sollen hier künftig beschäftigt werden“, sagte Christian Usinger, Assistent des Vorstandsvorsitzenden in dem familiengeführten Unternehmen. Derzeit würden noch entsprechende Fachkräfte gesucht.

Ab September 2018 solle das hochmoderne Technologiezentrum in Betrieb gehen, kündigte Toralf Pekrul an, der bereits die EWM-Niederlassung in Rathenow (Havelland) leitet und künftig diese Funktion auch in Wittstock übernehmen wird.

„Das ist eine super Lage“

Die verkehrsgünstige Ausgangssituation mit dem nahen Autobahnanschluss sei die perfekte Voraussetzung für eine Ansiedlung in Wittstock gewesen. „Das ist eine super Lage. So können wir schnell bei den Kunden und diese schnell bei uns sein“, betonte Christian Usinger, der sich aber auch über die „absolut unkomplizierte Zusammenarbeit“ mit den hiesigen Genehmigungsbehörden freute. Alles habe bestens funktioniert. Die Firma Hoch- und Tiefbau Wittstock (HTW) begleitet das Projekt der EWM von Beginn an und übernimmt nicht nur die bauliche Umsetzung. „Wir bieten ein Komplettpaket, von der Entwicklung und Antragstellung bis zur Schlüsselübergabe“, sagte am Donnerstag der HTW-Geschäftsführer Uwe Schedel. Für die EWM sei diese Zusammenarbeit vorteilhaft gewesen, weil die HTW mit allen lokalen Gegebenheiten vertraut ist und das Vorhaben so höchst effizient realisieren könne, wie es hieß.

„Das ist eine große Investition und ein absoluter Gewinn für Wittstock. Die Erfolgsgeschichte der Stadt setzt sich fort“, sagte Landrat Ralf Reinhardt. Auch Bürgermeister Jörg Gehrmann ist froh über diese weitere Ansiedlung im Gewerbegebiet Stadtberg.

Von Björn Wagener

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