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Millionen für ein schnelles Internet vor Ort

Ostprignitz-Ruppin Millionen für ein schnelles Internet vor Ort

Das Land fördert den Ausbau des schnellen Internets in Ostprignitz-Ruppin mit 5,6 Millionen Euro. Auch der Bund will Millionen für die Arbeiten an der digitalen Infrastruktur im Landkreis bereitstellen – wie viel, das ist aber unklar. Derzeit verfügen im Landkreis nur 51 Prozent der Haushalte über schnelles Internet, im Bundesdurchschnitt sind es 71 Prozent

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Im nächsten Jahr werden die Arbeiten in Ostprignitz-Ruppin für eine bessere digitale Infrastruktur wohl beginnen.

Quelle: DPA

Neuruppin. Es hat geklappt: Der Bund wird den Ausbau des schnellen Internets in Ostprignitz-Ruppin fördern, damit bald deutlich mehr Haushalte als jetzt im Landkreis mit wenigstens 50 Mbit je Sekunde im weltweiten Netz surfen können. Derzeit verfügen laut einer Studie vom Tüv Rheinland aus dem vergangenen Jahr in Ostprignitz-Ruppin erst 51 Prozent der Haushalte über eine derart schnelle Internetverbindung. Zum Vergleich: Im Landesdurchschnitt können 57 Prozent der Haushalte schnell im Internet surfen, im Bundesdurchschnitt sind es sogar 71 Prozent der Haushalte.

Der Bund hält die Fördersumme noch geheim

Ob in Ostprignitz-Ruppin bald alle Haushalte von dieser Technologie profitieren werden, ist offen. Grund: Der Bund hält sich noch bedeckt, was die genaue Höhe der Förderung anbelangt. Von der Höhe des Zuschusses hängt es jedoch ab, wie viele Leitungen verlegt und sogenannte Kabelverzweiger gebaut werden können. Bekannt geben will das Bundeswirtschaftsministerium die Summe erst in einer Woche: Dann will die parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär in Berlin nicht allein Ostprignitz-Ruppin einen Förderbescheid überreichen, sondern weiteren Kommunen, die mit der digitalen Infrastruktur bislang unterversorgt sind.

Kommt weniger Geld als erhofft?

Klar ist, dass der Bund jeweils 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt, das Land Brandenburg spendiert 40 Prozent. Das Wirtschaftsministerium in Potsdam hat kein Problem damit, schon zu verraten, dass es den Ausbau des schnellen Internets in Ostprignitz-Ruppin mit 5,6 Millionen Euro fördern wird. Das bedeutet, dass der Landkreis vom Bund lediglich sieben Millionen Euro bekommen würde – das wären gut drei Millionen weniger als erhofft. Ob sich damit das 2016 vorgestellte Konzept umsetzen lässt, wonach 97 Prozent aller Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden, ist unklar. Denn die Gesamtinvestition für Ostprignitz-Ruppin wurde mit 23 Millionen Euro angegeben, davon wären angeblich 18 Millionen förderfähig. Der Kreis hat den Eigenanteil von 1,8 Millionen Euro für die Haushalte 2017 und 2018 eingeplant.

Von Andreas Vogel

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