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Expertenanhörung wird ausgewertet

Ministerium diskutiert Pläne für medizinische Hochschule in Neuruppin Expertenanhörung wird ausgewertet

Ob im Herbst die ersten jungen Leute mit ihrem Studium der klinischen Psychologie in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) beginnen können, hängt vom Wissenschaftsministerium ab. Dort wird entschieden, ob die Pläne zur medizinischen Hochschule in der Fontanestadt auch wirklich umsetzbar sind.

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Ob auch bald in Neuruppin, so wie hier zu sehen in Münster, Studenten unterrichtet werden können, hängt auch vom Wissenschaftsministerium ab.

Quelle: Klinikum Münster

Neuruppin. Fünf Stunden dauerte am Mittwoch in Potsdam die Expertenanhörung zur geplanten medizinischen Hochschule in Neuruppin und der Stadt Brandenburg. Chefarzt Dieter Nürnberg, der sich in den Ruppiner Kliniken seit drei Jahren um die Hochschulpläne kümmert, kehrte mit „einem guten Gefühl“ zurück. „Die Umsetzung des Modellstudienganges wurde für durchsetzbar gehalten“, sagte Nürnberg am Donnerstag. Bei der Anhörung ging es demnach ebenfalls um mögliche Kooperationen mit der BTU Cottbus und der Uni Potsdam sowie um die Qualität der Lehre an der geplanten Hochschule. Einige kritische Anmerkungen habe es zur Umsetzung des Konzeptes gegeben, so Nürnberg – er nannte aber keine Details.

Gesellschafter der Hochschule sollen die Ruppiner Kliniken, das Städtische Krankenhaus in Brandenburg sowie die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und die Neuruppiner Stadtwerke werden. Der Kreistag in Neuruppin und die Stadtverordneten in Brandenburg haben diesem Konzept bereits zugestimmt.

Offen ist weiterhin, ob auch das Wissenschaftsministerium die Pläne für ausgereift hält und grünes Licht für die medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) gibt. „Jetzt muss erst mal die Expertenrunde ausgewertet werden“, sagte am Donnerstag Ministeriumssprecher Martin Sand. Das könne einige Zeit in Anspruch nehmen. Chefarzt Nürnberg rechnet mit einer Entscheidung „in den nächsten Wochen“. Schließlich hatte Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) bei der Kabinettssitzung Anfang April in Neuruppin eine Entscheidung noch vor der parlamentarischen Sommerpause versprochen. Diese beginnt Ende Juni.

Geplant ist, dass im Herbst 45 junge Leute mit dem Studium der klinischen Psychologie in Neuruppin beginnen, im Frühjahr 2015 würde die Ausbildung von Medizinstudenten folgen. Die Zahl der Studenten soll bis zum Wintersemester 2019 auf dann 500 steigen.

Von Andreas Vogel

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Es ist weiter offen, ob die geplante medizinische Hochschule an den Standorten Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) und in der Stadt Brandenburg im Herbst starten kann. Denn das Wissenschaftsministerium in Potsdam braucht länger, um die Expertenanhörung von Anfang Juni auszuwerten.

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