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Mit Kind und Kegel zur Böllerei

Feuerwerk in Wittstock Mit Kind und Kegel zur Böllerei

Der Amtshof in Wittstock gehört auch zu Silvester zu den beliebten Treffpunkten für Familien. Denn das Feuerwerk startet dort alljährlich pünktlich um 17 Uhr. Trotz des Regens strömten nun wieder die Zuschauer und verfolgten, wie am Himmel über der Dossestadt ein Leuchtfeuer aufging.

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Willkommen 2016: Das Feuerwerk auf dem Amtshof war wieder ein Publikumsmagnet.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Auch ohne Pauken und Trompeten ging Silvester pünktlich um 17 Uhr das Feuerwerk auf dem Amtshof in Wittstock über die Bühne. Genau sechs Minuten lang stieg ein buchstäblich durchkomponiertes Leuchtfeuer zu Popmusik in den Himmel. „Das sind gut 700 Schuss aus dem Batteriefeuerwerk“, sagte Berufsfeuerwerker Heinz-Jürgen Bergande aus Tangermünde (Sachsen-Anhalt).

Trotz Regens beim Feuerwerk

Trotz Regens beim Feuerwerk.

Quelle: Christamaria Ruch

Wie im letzten Jahr mischte sich Regen in den Abschied vom alten Jahr. Doch Bergande hatte vorgesorgt: „Es gibt diesmal keine Bodeneffekte, denn das schlechte Wetter war bereits vorhergesagt.“ Die Besucher strömten dennoch in den Amtshof und reihten sich zumeist mit Regenschirmen ein. Dann kam sein großer Auftritt – nach gut 45 Minuten Aufbau ließ er es ordentlich krachen: Feuertöpfe, Kometen, Effekte mit silbernen und goldenen Weiden und viele Sterne stiegen in den Himmel über Wittstock.

Zu den Besuchern gehörten auch wieder Hanne und Willi Nitz. „Das ist doch ein schöner Einstieg auf den Jahreswechsel und es gibt Glühwein, Bratwurst und Gespräche mit Bekannten“, so Hanne Nitz. Außerdem erwarteten sie noch ihre Kinder in der Runde. Wenig später begrüßten sie mit großem Hallo die ersten bekannten Gesichter und Hanne Nitz sagte: „Sehen Sie, das meine ich.“ Gleichzeitig sprach Willi Nitz ein Lob auf die Kulisse aus: „Die Wittstocker sind immer zu begeistern, wenn eine Veranstaltung auf dem Amtshof stattfindet.“

Die Kleinsten schauten gebannt in den Himmel

Die Kleinsten schauten gebannt in den Himmel.

Quelle: Christamaria Ruch

Dann hielt das Ehepaar Nitz auch noch Rückschau und stellte fest: „Gesundheit und dass unsere Kinder und Enkel eine sichere Zukunft behalten, ist für uns das Wichtigste.“ Doch wenn Hanne Nitz ein Urteil zur politischen Lage abgibt, wird sie nachdenklich: „Was in Frankreich im November geschehen ist und wenn jetzt in Brüssel Terrorwarnungen für Silvester vorliegen, macht uns das Angst.“ Auch Doris Thieme verfolgte das Feuerwerk. Zum wiederholten Male gehört dieser Jahresausklang zu früher Stunde für sie dazu. „Wir treffen uns hier in der Familie und sehen uns in Gemeinschaft das Feuerwerk an“, sagte sie. Auch für sie zählt Gesundheit zum größten Wunsch im neuen Jahr.

„Das Feuerwerk hier gehört seit Jahren zu den festen Größen im Kalender“, sagte Petra Fastenrath vom Kulturamt der Stadt Wittstock. Alles begann vor sieben Jahren, als die Stadt ein Familienfeuerwerk gewann. „Das kam so gut an und wir hatten damals überlegt, das zu wiederholen“, erinnerte sie sich. Von Beginn an sorgt Feuerwerker Bergande für die jährlichen Knalleffekte.

Von Christamaria Ruch

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