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Mit Schwung auf die Quarterbank

Skaterpark in Wittstock erweitert Mit Schwung auf die Quarterbank

Der vor Jahren angelegte Skaterpark hinter dem Stadion in Wittstock ist jetzt aufgemotzt worden. Das Geschenk der Stadt für knapp 15 000 Euro ist installiert: Die Quarterbank sorgt bei den Jugendlichen für Begeisterung.

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Patrick Müncheberg (l.) probiert die neue Quarterbank aus. Mit dabei: Jugendsozialarbeiterin Uta Lauterbach und Jonathan Kludt (r.).

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Wittstock. Unbemerkt von den Skaterfahrern – den jungen Leuten, die sich einst so vehement für den Bau einer Skateranlage in Wittstock eingesetzt hatten – ist jetzt die Basisausstattung fertiggestellt worden. Seit 2008 gibt es den Skaterplatz – und nun ist ein besonderes Teil hinzugekommen. In der vergangenen Woche hat ein auf Skaterelemente spezialisiertes Unternehmen aus Nürnberg die sogenannte Quarterbank nach Wittstock geliefert. Es ist das größte und schwerste Mobiliarstück für den Platz. Nur mit Hilfe eines Autodrehkranes konnten die zwei Teile abgeladen werden, die dann zu einem Stück zusammengefügt wurden. 15 Tonnen schwer war die Ladung.

Ein stabiles Gitter gibt oben Halt

Seitdem die Quarterbank auf dem Platz hinter dem Stadion des Friedens im Wohngebiet der Röbeler Vorstadt steht, haben bisher nur Radfahrer diese Steigung ausprobiert. Auf sie kann herauf- und heruntergerollt werden, aber auch oben drauf stehengeblieben werden. Dort gibt ein stabiles Gitter Sicherheit und Halt. „Die Anschaffung ist zu 100 Prozent aus dem Stadthaushalt finanziert worden“, sagt der Rathaussprecher Jean Dibbert. 14 637 Euro hat das Element gekostet. Ein ähnliches Element steht gegenüber an der anderen Platzseite.

Der Skaterpark in Wittstock am Stadion des Friedens

Der Skaterpark in Wittstock am Stadion des Friedens.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

„In der Demokratiewerkstatt hatten die Kinder und Jugendlichen es immer als großen Wunsch mit angebracht, dass sie sich eine ausgestattete Skateranlage wünschen“, sagt die Jugendsozialarbeiterin Uta Lauterbach von der mobilen Jugendarbeit in Wittstock. Erfreut über die nun durchgesickerte Nachricht von der fertig installierten Anlage haben sich gleich am Dienstag nachmittag Kinder und Jugendliche vom Jugendklub C 60 in Wittstock dort getroffen und das neue Element ausprobiert. Denen gefällt’s – und nun wird es wohl nur noch kurze Zeit dauern, bis sich alle Skaterfreunde dort wieder zum Stelldichein versammeln.

Großer Skater-Contest in Planung

„Am Mittwoch treffen wir uns erstmal um 16.30 Uhr im Jugendklub in der Demokratiewerkstatt, weil wir einen geplanten Skater-Contest vorbereiten wollen“, sagt Uta Lauterbach. Diese große Veranstaltung soll am Freitag, 18. September, in Wittstock stattfinden. Dazu sind auch die inzwischen schon älter gewordenen Jugendlichen eingeladen, die sich damals so sehr für den Neubau und die Ausstattung einer Skateranlage bei der Stadtverwaltung und bei den Stadtverordneten eingesetzt hatten. Für die Wettbewerbsvorbereitungen und den eigentlichen Contest wünscht sich Uta Lauterbach Beteiligte aus der ganzen Region.

Von Gerd-Peter Diederich

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