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Mittelstandsverein feiert erstmals im Rathaus

Ballabend in Wittstock Mittelstandsverein feiert erstmals im Rathaus

Seit 25 Jahren mischt der Mittelstandsverein in Wittstock mit. Im Jubiläumsjahr gehen die Mitglieder neue Wege: Das Rathaus bildete beim traditionellen Ballabend zum ersten Mal die Kulisse. Damit punkteten die Veranstalter, wie der Blick auf die Besucherzahlen zeigte. 100 Gäste folgten der Einladung.

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Der Männerchor Wittstock freute sich über die gute Akustik beim Gesang.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Wenn noch weit nach Mitternacht das Licht im Großen Sitzungssaal vom Wittstocker Rathaus brennt, heißt das oftmals: Die Abgeordneten erhitzen ihre Gemüter bei Debatten. Doch am Sonnabend stand das erleuchtete Rathaus unter ganz neuen Vorzeichen. Erstmals drangen die Mitglieder vom Mittelstandsverein sowie viele Gäste bei ihrem traditionellen Ballabend in die heiligen Hallen der Stadtpolitik vor.

Der neue Ort trifft den Nerv der Gäste

„Wir möchten mal etwas Neues ausprobieren, um den Ball für noch mehr Gäste interessant zu machen.“ Detlef Beuß, Vorsitzender vom Mittelstandsverein, traf mit dieser Idee den Nerv der Ballgäste. „Ganz klar punktet heute der Ort“, so Heidi Schäfer. Sie kam mit ihrem Mann Martin nach längerer Zeit der Abwesenheit mal wieder zum Mittelstandsball. „Ich mag das eigentlich gar nicht, sich bei solchen Anlässen sehen zu lassen“, gestand sie. Doch im Rathaus sieht sie vor allem „einen Ort, der auch für Vertrauen und viel Arbeit steht.“

Bereits zum 157. Mal trafen sich Handwerker und Mittelständler, um eine rauschende Ballnacht zu erleben. Und im 25. Jahr des Mittelstandsvereins punkteten die Organisatoren vom vierköpfigen Festkomitee eindeutig mit dem Rathaus als Kulisse. Allein die Gästezahlen sprachen dafür. Waren in den letzten Jahr immer gut 80 Besucher anwesend, stellten die Veranstalter nun einen neuen Rekord auf: Genau 100 Personen standen auf der Liste.

Zum Auftakt des Abends trafen sich die Ballgäste im Foyer des Wittstocker Rathauses

Zum Auftakt des Abends trafen sich die Ballgäste im Foyer des Wittstocker Rathauses.

Quelle: Christamaria Ruch

Malermeister Fred Wehland gestand: „Ich bin schon neugierig, wie hier der Ball über mehrere Etagen des Rathauses gefeiert wird.“ Auch seine Frau Marita freute sich auf den Abend. „Seit 25 Jahren bin ich selbstständig und seitdem immer beim Ballabend dabei.“ Sie schätzt neben der lockeren Atmosphäre vor allem „das Treffen mit Geschäftspartnern, um auch mal außerhalb des Protokolls angenehme Gespräche zu führen.“ Marita und Fred Wehland fühlten sich im Rathaus an frühere Zeiten erinnert: „Damals im „Stadtgarten“ war es immer gut und der Saal hatte auch Säulen – so wie hier.“

Zum Auftakt des Abends stimmte der Männerchor Wittstock zum Gesang an. Mit dem Wittstocker Heimatlied auf den Lippen sang der Klangkörper eine Ode an die Dossestadt. Doch auch Stimmungslieder gehörten zum Vortrag und heizten die Stimmung an . „Hier ist wegen der Gewölbe eine richtig gute Akustik beim Singen“, sagte Peter-Michael Kipcke, der Vorsitzende vom Männerchor. Günter Lutz von der Musikkiste hielt nicht nur einen ganzen Koffer Tanzmusik bereit, er tauchte das Rathaus auch in anderes Licht. Dazu zählten so genannte Ambiente Laser, die als farbige Punkte im Sitzungssaal umherwanderten und für Wohlfühlatmosphäre sorgten.

Von Christamaria Ruch

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