Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° bedeckt

Navigation:
Mittelstandsverein in Wittstock wird 25

Starke Gemeindschaft der Unternehmer Mittelstandsverein in Wittstock wird 25

Seit 25 Jahren mischt der Mittelstandsverein in Wittstock mit. Dabei finden Vertreter aller Branchen eine Plattform für ihre Interessen. Die Idee der Gewerbeschau geht auf den Verein zurück. Die Mitglieder haben als Gemeinschaft eine stärkere Stimme und können sich bei Problemen eher durchsetzen.

Voriger Artikel
Islam: Von Vorurteilen und Zusammenleben
Nächster Artikel
Neuruppin: Steinmarder werden aktiv

Die Gewerbeschau in Wittstock geht auf die Initiative des Mittelstandsvereins zurück.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Gemeinsam sind wir stark. Dieses Motto gilt auch für die 47 Mitglieder vom Wittstocker Mittelstandsverein. Der Vorsitzende Detlef Beuß legt besonderen Wert darauf zu betonen, dass die Mitgliederzahl stabil bleibt und bestenfalls anwächst. „Derzeit liegen uns drei Anträge um Aufnahme in den Verein vor“, sagt er.

Nun richtet der Verein sein Augenmerk auf eine traditionelle Veranstaltung. Am Sonnabend, 19. März, um 19.30 Uhr beginnt der 157. Handwerker- und Mittelstandsball. „Es gibt eine Premiere, denn zum ersten Mal feiern wir im Wittstocker Rathaus“, sagt Detlef Beuß. Grund dafür: „Wir möchten mal etwas Neues ausprobieren, um den Ball für noch mehr Gäste interessant zu machen.“ Beuß gehört auch dem vierköpfigen Festkomitee an, das den Ball vorbereitet. Mit dem Wittstocker Heimatlied auf den Lippen bringt der Männerchor der Dossestadt Schwung in diesen traditionellen Abend. Denn die Sänger stimmen dort dieses fast 90 Jahre alte Loblied an (die MAZ berichtete). Günter Lutz legt am Abend auf und sorgt für flotte Tanzrhythmen.

Für Wittstock aktiv

Für Wittstock aktiv: Detlef Beuß (l.) und Arco Klünder.

Quelle: Ruch

1991 gründete sich auf Initiative der Notarin Thea Fechner der Mittelstandsverein. Sie war zunächst Geschäftsführerin im Verein. Jürgen Bernhardt war Gründungsvorsitzender. Im Verein sind Vertreter aller Branchen zu finden, die in der Region vertreten sind. Stammtische für Händler und Mittelständler gehören zum guten Ton und zum sinnstiftenden Miteinander.

Uhrmachermeister Detlef Beuß steht dem Mittelstandsverein seit fünf Jahren vor. Ursprünglich war es Ende 2010 gar nicht sein Plan, an die Vereinsspitze zu treten. „Das lag daran, weil ich viele andere Verpflichtungen habe“, so Beuß. Doch zu diesem Zeitpunkt blickte er bereits auf zehn Jahre Erfahrung als stellvertretender Vorsitzender zurück. „Der Verein stand 2010 auf der Kippe, denn niemand wollte das Amt des Vorsitzenden übernehmen“, erinnert sich Beuß. Er fühlte sich nicht gewachsen, in die Schuhe seines Amtsvorgängers Peter Stephan zu treten. „Das war ein großes Erbe“, räumt Beuß ein. Doch er entschied im Interesse des Vereins. Detlef Beuß und sein Stellvertreter Arco Klünder traten damals gemeinsam an die Spitze. Rechtsanwältin Jaqueline Kübler ist seitdem als Geschäftsführerin aktiv.

Beim Mittelstandsball im März singt der Männerchor Wittstock das Lied der Dossestadt

Beim Mittelstandsball im März singt der Männerchor Wittstock das Lied der Dossestadt.

Quelle: Ruch

Das Ausmaß seiner Aufgaben konnte Detlef Beuß zunächst gar nicht überblicken: „Ich hatte damals gesagt, dass ich versuche, das Amt ein Jahr lang mit Unterstützung vom Vorstand auszufüllen.“ Doch Detlef Beuß versuchte sich nicht nur, er setzte zunehmend auch eigene Akzente. Der Blick auf die stabile Mitgliederzahl bestätigt ihn in seiner Arbeit. „Je mehr Mitglieder wir sind, umso höher ist unsere Standfestigkeit bei Problemen“, lautet ein Leitspruch von ihm. Arco Klünder teilt diese Meinung: „Wenn wir geschlossen zusammen stehen, können wir unsere Interessen besser durchsetzen.“ Damit meint er etwa das Problem um die Entsorgung von großformatigen Pappen. Als vor Jahren die AWU- Niederlassung in Scharfenberg ihre Tore schloss, entfiel dort auch der Presscontainer für Pappe. Die AWU konnte zunächst keine Lösung anbieten; die Papiertonnen bei den normalen Stadttouren fassten das große Aufkommen nicht. Daraufhin wandte sich Arco Klünder an Wittstocks Wirtschaftsförderer Dieter Herm. „Ein Jahr verhandelte die Stadt mit der AWU“, so Klünder. Ein Zugeständnis sowie eine Duldung sind die Ergebnisse. „Nun haben mehrere Händler größere Papiertonnen erhalten und wir dürfen auch Pappen neben die Container bei der Abfuhr stellen.“ Das ist für Klünder ein Beispiel, dass „die Stimme als Verein mehr zählt als die einer einzelnen Person“.

Service: Für den 157. Mittelstandsball am Sonnabend, 19. März, ab 19.30 Uhr im Wittstocker Rathaus sind Kartenreservierungen ab sofort bei Uhrmachermeister Detlef Beuß, Poststraße 13 in Wittstock möglich. Der Mittelstandsverein geht mit der Wahl für das Rathaus als Veranstaltungsort einen neuen Weg.

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg