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Mobbing mit Morddrohung

Polizeibericht Ostprignitz-Ruppin vom 3.Juli 2016 Mobbing mit Morddrohung

Ein massiver Fall von Mobbing an einer Neuruppiner Schule beschäftigt nun auch die Polizei und das Jugendamt. Weil ein Mitschüler ihn nach Schlägen auf dem Schulhof bei der Schulleitung anzeigte, soll der 13 Jahre alte Schläger nun im Internet gedroht haben, seinen Schulkameraden zu töten.

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Quelle: dpa

Neuruppin. Ein 13 Jahre alter Schüler soll in Neuruppin in einer Whats-App-Gruppe gepostet haben, dass er einen gleichaltrigen Mitschüler töten werde. Wie erst jetzt bekannt wurde, war dem ganzen am vergangenen Montag ein Streit auf dem Hof der Neuruppiner Alexander- Puschkin- Schule vorangegangen. So soll der nun beschuldigte Schüler den Gleichaltrigen gegen Mittag zweimal mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben. Der so Geschlagene ging zur Schulleitung. Die bestellte am nächsten Tag den mutmaßlichen Schläger zum Gespräch ein. Nach diesem Gespräch soll der 13-Jährige dann die Drohung verbreitet haben. Die Mutter des Geschädigten gab an, dass der andere Schüler ihren Sohn seit geraumer Zeit belästigt hätte. So habe der bereits die Schulmappe ihres Sohnes in ein Gebüsch geworfen und dessen Arbeitsmittel beschmutzt. Die Polizei informierte nun das Jugendamt über den Vorfall.

Wittstock: Achtjähriger fühlt sich verfolgt

Am Freitag meldete eine Wittstockerin der Polizei gegen 18 Uhr, dass ihr acht Jahre alter Sohn im Stadtpark von einem unbekannten Mann mit schwarzer Gesichtsmaske und schwarzer Kleidung verfolgt worden sei. Der Junge stand auf einer Wiese zwischen einer Gartenanlage und einem Garagenkomplex am Bohnekampweg. Als der Mann von dort aus das Kind Jungen auf seinem Fahrrad bemerkte, sei er mit einem Messer in der Hand hinter dem Jungen hergelaufen. Gesagt habe der Mann dabei nichts, gab der Achtjährige an. Er flüchtete mit seinem Fahrrad aus dem Park und fuhr zu seiner Mutter. Die Beamten nahmen den Tatort in Augenschein, konnten dort und in der Umgebung jedoch weder den schwarzen Mann noch sonst etwas Verdächtiges finden.

Wusterhausen: Tochter bestellt im Namen der toten Mutter

Eine 23 Jahre alte Frau aus Wusterhausen soll auf den Namen ihrer bereits vor fünf Monaten gestorbenen Mutter ein Smartphone über den Versandhandel bestellt haben. Der Vater der 23- Jährigen erhielt die Rechnung vorab und bemerkte, dass die Unterschrift nachgemalt wurde. Er erstattete Strafanzeige. Das Mobiltelefon wurde noch nicht ausgeliefert.

Rheinsberg: Gefährlicher Poller auf dem Fahrradweg

Ein Poller auf dem Fahrradweg von Rheinsberg nach Zechow brachte am Freitag um 16.20 Uhr einen 49 Jahre alten Fahrradfahrer zu Fall. Der Mann war in einer Gruppe von mehreren Radfahrern unterwegs und sah deshalb den Poller mitten auf dem Radweg nicht. Dessen Metall verletzte den Radfahrer so stark im Brustbereich, dass er nach Neuruppin ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Neustadt: 78-jährige Autofahrerin nimmt Motorrad die Vorfahrt

Eine 78 Jahre alte VW-Fahrerin wollte am Freitag gegen 14 Uhr in den Kreisverkehr bei Kampehl einfahren. Dabei nahm sie einem 16 Jahre alten Motorradfahrer einer 125er MZ, der sich bereits im Kreisverkehr befand, die Vorfahrt. Der Motorradfahrer – noch Fahrschüler – machte eine Vollbremsung und stürzte. Er klagte über Schmerzen an der Hüfte und wollte selbst einen Arzt aufsuchen. Der Schaden am Motorrad wird auf 300 Euro geschätzt.

Wusterhausen: Diebstahl von Werkzeug

Von der Baustelle eines neuen Discounters an der Bundesstraße 5 in Wusterhausen ist im Zeitraum von Mittwoch, 18 Uhr, bis Freitag, 11 Uhr, eine Nasssäge gestohlen worden. Der Schaden wird mit 800 Euro angegeben.

Wittstock: Sonnenschirm gestohlen

In der Nacht zu Donnerstag haben Diebe in Wittstock einen blauen Sonnenschirm mit dem Firmenlogo „Güstrower Schlossquell“ gestohlen. Der Sonnenschirm verschwand von der Terrasse eines Hotels in der Röbeler Straße und hat einen Wert von etwa 450 Euro.

Kyritz: Kamera aus Rucksack gestohlen

Am Donnerstag hat eine 33 Jahre alte Frau in Kyritz gegen 18:30 Uhr ihren blauen Rucksack auf dem Parkplatz in der Holzhausener Straße vergessen, als sie mit ihrem Auto losfuhr. Eine Viertelstunde später bemerkte sie ihr Versehen und fuhr sofort zurück. Sie fand ihren Rucksack zwar wieder, allerdings war der Inhalt durchwühlt und auf der Straße verteilt. Gestohlen wurde eine Spiegelreflexkamera der Marke Nikon mit Objektiv und Speicherkarte. Schaden: etwa 350 Euro.

Neustadt: Statt ins Gefängnis in die Psychiatrie

Ein Mann aus Neustadt rief am Freitag gegen 22.30 Uhr die Polizei: In seiner Wohnung halte sich eine stark betrunkene Person auf, die nicht gehen will und anfange, „Stress“ zu machen. Die Polizei kam und überprüfte die Personalien des 48 Jahre alten Störers. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorlagen: Einmal, weil er nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen war und außerdem ein Jahr Freiheitsstrafe ohne Möglichkeit, diese durch Zahlung abzuwenden, beides wegen Verkehrsdelikten. Der 48-jährige war inzwischen aber so stark betrunken, dass die Polizei statt des Gefangenentransporters den Rettungsdienst rief. Ein Atemalkoholtest ergab 3,3 Promille. Da der Mann zudem Selbstmordgedanken äußerte, wurde er in die geschlossene, psychiatrische Abteilung der Ruppiner Kliniken gebracht.

Neuruppin: Trennung mit Polizei und Rettungsdienst

Am frühen Sonntagmorgen wählte ein 33 Jahre alter Neuruppiner den Notruf, weil seine ein Jahr alte Tochter angeblich im Bett liege und nicht mehr atme. Als Notarzt und Polizei in höchster Eile in die Wohnung in der Bahnhofstraße kamen, trafen sie dort niemanden an. Ein Mann gab den Hinweis, dass die 25 Jahre alte Mutter mit dem Kleinkind im Tanzclub in der Junckerstraße sei. Auch dort fand die Polizei weder Mutter noch Kind. Stattdessen fanden sie nun den 33 Jahre alten Anrufer an – stark betrunken (1,96 Promille) und „äußerst uneinsichtig“. Es stellte sich heraus, dass die Eltern sich auf dem Heimweg von der Disco zerstritten hatten. Der Mann hatte bereits Kleidungsstücke seiner Frau zerschnitten und sie über den Internet-Nachrichtendienst Whats App beleidigt. Das Kleinkind schlief die ganze Zeit über friedlich bei der Oma.

Neuruppin: Mit 1,47 Promille Alkohol am Steuer

Am Samstag früh um 2.55 Uhr kontrollierte die Polizei in der Neuruppiner Steinstraße einen 30 Jahre alten VW-Fahrer. Der Mann roch nach Alkohol und hatte, wie ein Atemtest ergab, 1,47Promille Alkohol im Blut. Die Beamten nahmen dem Mann den Führerschein ab und zeigten ihn an.

Wittstock: Betrunken in die Baustellenbake

Auf der Autobahn 19 kam ein 21 Jahre alter VW-Fahrer am Samstag früh um 5 Uhr in Fahrtrichtung Berlin mit seinem Auto kurz vor der Abfahrt Wittstock nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW kollidierte in einer Baustelle mit Warnbaken am Straßenrand. Polizisten stellten fest, dass der Fahrer nach Alkohol. Ein Test ergab einen Wert von 1,17 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein des Mannes sicher. Der VW war nicht mehr fahrbereit und hatte zudem eine Ölspur hinterlassen. Schaden: etwa 3000 Euro.

Walsleben: Betrunken zur Polizei gefahren

Am Samstag erschien ein 48 Jahre alter Mann um 16:44 Uhr im Autobahnpolizeirevier Walsleben, um den Verlust seiner Brieftasche anzuzeigen. Diese habe er zuletzt gesehen, als er am Samstag gegen 21.30 Uhr bei der Tankstelle auf dem Rastplatz Walsleben-West eine Flasche Schnaps kaufte. Da die Beamten aus den Angaben des Mannes nicht ganz schlau wurden, sahen sie sich das Auto an, mit dem er auf die Raststätte gekommen war. In dem Renault fanden die Beamten die vermisste Brieftasche mit allen Personaldokumenten im Fußraum der Beifahrerseite. weil der 48-Jährige nach Alkohol roch, machten die Beamten einen Test. Ergebnis: 1,73 Promille. Den Führerschein musste der Mann gleich abgeben.

Herzsprung: Fünf Verletzte, 27 500 Euro Schaden, 20 Kilometer Stau

Bei dem schweren Unfall auf der Autobahn 24 bei Herzsprung wurde am Freitag noch ein viertes Auto beschädigt: Ein Toyota, der über die Trümmerteile fuhr. Um 12.20 Uhr war zwischen Neuruppin und Herzsprung ein 79 Jahre alter Mercedes-Fahrer in Richtung Hamburg auf der linken Spur auf einen Mitsubishi aufgefahren, dessen 18 Jahre alte Fahrerin verkehrsbedingt bremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mitsubishi auf einen Ford geschoben. Fünf Menschen zwischen zwölf und 79 Jahren wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Aufräumarbeiten war die Autobahn Richtung Hamburg eineinhalb Stunden lang gesperrt. Es bildete sich ein 20 Kilometer langer Stau. Der Sachschaden wird auf 27 500 Euro geschätzt.

Von MAZonline.de

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