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Ostprignitz-Ruppin „Mohnblütenjahr“ in Wusterhausen vorgestellt
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Mohnblütenjahr“ in Wusterhausen vorgestellt
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00:17 28.04.2016
Autorin Corina Bomann und Bücherfee Martina Benn – im zufälligerweise passenden Kleid. Quelle: Foto: Privat
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Wusterhausen

Frisch auf dem Markt ist der Roman „Das Mohnblütenjahr“ der Bestsellerautorin Corina Bomann. Sie präsentierte ihn jüngst anlässlich des Welttages des Buches im Alten Laden des Herbst’schen Hauses in Wusterhausen und freute sich über das Interesse an ihrer Geschichte vom Schicksal zweier Frauen: Mutter Marianne und Tochter Nicole erzählen jeweils aus ihrer Perspektive ihre Lebensgeschichte.

Sie beginnt im Heute mit der Freude Nicoles über ihre lang ersehnte Schwangerschaft und der erschreckenden Nachricht, dass ihr Baby eventuell mit einem Herzfehler geboren wird. Schließlich gilt es für sie herauszufinden, welche Familie die Veranlagung für diese Erbkrankheit in sich birgt. Deshalb macht sich Nicole auf den Weg zu ihrer Mutter an die Mosel, die ihr Schweigen bricht und der Tochter endlich von der großen Liebe erzählt, die sie einst bei einem Lehreraustausch in Frankreich fand. „Mein großes Interesse gilt der französischen Kultur“, erklärte Corina Bomann. So entstand der Rahmen für die Geschichte.

Sehr lebendig, sprachgewaltig und mit großem historischem Wissen

Der Lehreraustausch zwischen Frankreich und Deutschland in den 1970er Jahren leistete einen wichtigen Beitrag zur Verständigung beider Länder. Denn auch 30 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg galt es, Ressentiments abzubauen. Für die Autorin war dies ein großer geschichtlicher Hintergrund für ein bewegendes Frauenschicksal. Lebendig, sprachgewaltig und mit großem historischem Wissen ging Corina Bomann auf die Fragen ihrer Zuhörer ein.

„Das Mohnblütenjahr“ – dieser etwas ungewöhnliche Titel wurde gewählt, weil es in dem kleinen Örtchen Bar-le-Duc in der Lorraine (Lothringen), wo ein Teil der Geschichte angesiedelt ist, unzählige Mohnblütenfelder gibt. Und Mohnblüten stehen für Versöhnung,wie Corina Bomann erläuterte. Irgendwie passend zeigte sich in dem Fall erst recht das Kleid von Bücherfee Martina Benn, die die Gäste empfing und natürlich auch die Autorin.

„Als ich in Wusterhausen eintraf, fand ich ein verschlafenes Städtchen mit wunderschönen Fachwerkhäusern und einer imposanten Stadtkirche vor“, verriet Corina Bomann. Umso überraschter war sie über das wache, aufmerksame und interessierte Publikum. Bibliotheksleiterin Kerstin Jonas überreichte Corina Bomann neben Blumen auch eine Broschüre über Wusterhausen. „Vielleicht finden Sie ja Ihren Ort in einer meiner nächsten Geschichten wieder“, bemerkte die Autorin zum Schluss augenzwinkernd.

Von Marianne Golde

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