Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin „Monster“-Schaukel für Martinimarkt 2016
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Monster“-Schaukel für Martinimarkt 2016
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:51 18.10.2016
Das „Monster“ wird ein Höhepunkt: Bis auf 45 Meter kann die Riesenschaukel Rummelfans schleudern. Quelle: Inkom
Anzeige
Neuruppin

Für viele ein absoluter Traum: in rasendem Tempo 45 Meter über der Erde durch die Luft geschleudert werden, die vierfache Erdbeschleunigung spüren und gleich danach das Gefühl der Schwerelosigkeit. Der Neuruppiner Martinimarkt bietet in diesem Jahr genau das. Das „Monster“ kommt; die größte Rummelschaukel Europas soll das Highlight bei der diesjährigen Kirmes in der Fontanestadt werden.

„In ganz Europa gibt es nur zwei davon“, schwärmt Jarko Henkel. Er hat sich seit Monaten mit den Fahrgeschäften des Martinimarktes beschäftigt. Henkel verstärkt seit diesem Jahr das Team des Stadtmarketings der kommunalen Tochterfirma Inkom, die den Riesenrummel gemeinsam mit den Schaustellern auf die Beine stellt. Mehr als 100 Fahr- und Laufgeschäfte werden diesmal erwartet. Viele will Jarko Henkel testen, das „Monster“ besser nicht: Höhenangst.

Der Stadtbauhof ist längst dabei, den Braschplatz für die Fahrgeschäfte vorzubereiten Quelle: Peter Geisler

Ganze zehn Tage noch, dann startet der Rummel. Eröffnet wird der Neuruppiner Martinimarkt am Freitag, 28. Oktober. Um 17.30 Uhr starten Fackelumzüge vom Rheinsberger Tor und aus der Artur-Becker-Straße in Richtung Braschplatz, wo Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde den offiziellen Startschuss geben soll. Mit dabei sind diesmal zwei Fanfarenzüge, einer aus Neustrelitz, der zweite aus Neustadt.

Seit Tagen sind die Männer und Frauen des Neuruppiner Stadtbauhofs dabei, den Braschplatz für die schweren Fahrgeschäfte herzurichten. Schutzplanen wurden ausgelegt, Holzschnitzel auf den Wegen verteilt, damit die Besucher auch bei Regen nicht durch Modder waten müssen.

Lothar Welte, der Chef des Autoscooters „Hot Wheels“ hat schon vor Wochen erste Wagen mit Teilen für sein Fahrgeschäft in Bechlin zwischengeparkt. Von dort aus kommt er als einer der ersten auf den Rummelplatz im Neuruppiner Zentrum. Der Autoscooter ist ein Muss beim Rummel; Welte kommt seit Jahrzehnten nach Neuruppin. Auch andere Fahrgeschäfte sind schon lange dabei. Das Riesenrad auf dem Schulplatz gehört auf jeden Fall dazu. „In diesem Jahr werden wir zwei Riesenräder haben“, sagt Jarko Henke. Ein zweites, kleineres Riesenrad wird auf dem Braschplatz stehen. Der Rummel reicht auch diesmal von der Friedrich-Ebert-Straße bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße.

Der größte Jahrmarkt zwischen Rostock und Berlin

Neben der „Monster“-Schaukel soll es weitere Neuheiten für Neuruppin geben, auch geeignet für Besucher, die es nicht ganz so aufregend mögen. Auf dem Schulplatz steht ein venezianisches Nostalgiekarussell. „So eines, wie man es aus alten Filmen kennt“, kündigt An­drea Voigt von der Inkom an. Auf zwei Etagen können Kinder und Erwachsene sich in dem aufwändig gestalteten Karussell im Kreis fahren lassen. Auch für Rollstuhlfahrer gibt es Platz. Im „Aqua Velis“ müssen sich die Rummelfans minutenlang durch ein Labyrinth aus Wassersäulen, Sprühnebel und feuchten Wänden arbeiten. Die altbekannte Petersburger Schlittenfahrt mit ihren Berg-und-Tal-Fahrten dürfte dagegen schon fast Entspannung sein.

Der Neuruppiner Martinimarkt ist wohl der größte Jahrmarkt zwischen Rostock und Berlin. Bis Sonntag, 6. November, erwarten die Organisatoren und Schausteller mehr als 100 000 Besucher in Neuruppin.

Rummel in der Innenstadt

Der Neuruppiner Martinimarkt findet in diesem Jahr bereits zum 361. Mal statt.

Der Rummel in der Neuruppiner Innenstadt ist vom 28. Oktober bis 6. November jeden Tag geöffnet – am Freitag und Sonnabend bis um Mitternacht, an allen anderen Tagen bis 22 Uhr.

Neben den Fahr- und Laufgeschäften und fast 50 Imbissständen gibt es auch wieder ein Festzelt. Das bietet jeden Tag Live-Musik, Band-Wettkämpfen und Show-Einlagen.

Zum traditionelle Pferdemarkt mit Martinibasar kommen am Sonnabend, 5. November, von 10 bis 17 Uhr hunderte weitere Händler in die Stadt.

Das gesamte Programm ist unter www.neuruppin-stadtmarketing.de im Internet nachzulesen

Von Reyk Grunow

Die Wilhelm-Gentz-Schule in Neuruppin soll endlich saniert werden. Rund sieben Million ne Euro will die Stadt dafür ausgeben, kündigte Bürgermeister Jens-Peter Golde jetzt an. Geplant ist auch, die alte Turnhalle abzureißen und eine neue zu bauen.

18.10.2016

Neues Steuer-Ungeheuer? Rheinsberg hat vor der Umsatzsteuerpflicht, die die Kommunen bald erreichen wird, keine Angst. Denn die Prinzenstadt muss jetzt schon eng mit dem Finanzamt zusammenarbeiten – und hat viele Vorarbeiten damit für die neue Gesetzgebung bereits erledigt. Dennoch will sie die Umsatzsteuerpflicht erst ab 2021 erfüllen.

18.10.2016

Global gesehen mangelt es in Rheinsberg nicht an Kita-Plätzen. Doch wer will schon sein Kind jeden Tag aus der Kernstadt nach Dorf Zechlin kutschieren? Das müsste ein Zuzügler aber. Denn im Zentrum sind freie Kapazitäten in den Kindertagesstätten Mangelware – auch wenn insgesamt in Rheinsberg die Zahl der betreuten Kita-Kinder zurückgeht.

21.10.2016
Anzeige