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Morsche Brücke wird repariert

Neu Amerika Morsche Brücke wird repariert

Das Holz der Dossebrücke bei Neu Amerika ist so weit verwittert, dass sich Lücken im Belage auftun. Vor Wochen wäre es fast zu einem ernsten Unfall gekommen. Derzeit ist die Brücke gesperrt. Ihre Reparatur soll ab Ende Oktober erfolgen. Es gibt noch weitere Bauwerke im Amtsbereich mit ganz ähnlichen Problemen.

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Die morschen Bohlen halten der Last nicht mehr stand.

Quelle: Maerker

Neu Amerika. Die seit Wochen gesperrte Brücke über die Dosse bei Neu Amerika soll bald wieder nutzbar sein. Wie Amtsdirektor Dieter Fuchs am Montag bei der Sitzung der Neustädter Stadtverordneten informierte, hat man das Material für die Erneuerung des Bohlenbelages bestellt. Allerdings sei derzeit keine sofortige Lieferung möglich. Für Ende Oktober ist die Lieferung nun angekündigt. In der zweiten Novemberwoche wolle man mit der Reparatur fertig werden und die Brücke freigeben.

Der Zustand des Bauwerkes hatte den Anliegern bereits seit Monaten zunehmend Sorgen bereitet. Die Bohlen des Belages waren morsch. Löcher taten sich auf. Die Unfallgefahr wuchs. Ende Juli gab es auf dem Kommunalportal „Maer­ker“ im Internet einen dringenden Hinweis: „Die Bohlen sind inzwischen so kaputt, dass man die Dosse sehen kann. Der Zustand ist äußerst bedenklich und gefährlich.“

Der CDU-Stadtverordnete Karl Tedsen warf dem Bauamt in dem Zusammenhang am Montag Untätigkeit vor. Das weist Bauamtsleiter Wolfgang Burau allerdings mit Nachdruck zurück: „Wir haben umgehend versucht, die Schadstelle zu sichern.“ Sie sei provisorisch abgedeckt worden. Zudem habe man eine Reparatur in Auftrag gegeben.

Wirkliche Abhilfe schuf das aber nicht. Die Reparatur verzögerte sich wegen der Lieferfristen für das nötige Material. Wenige Wochen später brach ein Pferd beim Passieren der Brücke durch den Belag. Weder Tier noch Mensch wurden verletzt, doch das Bauamt sah sich gezwungen, das Bauwerk, das die Siedlung Neu Amerika mit dem Gestütswald verbindet, vorerst komplett zu sperren.

Brücken mit Holzbelägen machen im Amt Neustadt inzwischen reihenweise Sorgen. Über die Zukunft des Bauwerkes an der Jäglitz bei Schwarzwasser wird seit fast anderthalb Jahren diskutiert. Inzwischen ist der Auftrag für eine Reparatur erteilt, die Ende November beginnen und etwa drei Wochen in Anspruch nehmen soll. Außerdem wird es eine Tonnagebeschränkung geben. Für „Karlemanns Brücke“ in Michaelisbruch will man im kommenden Jahr Fördermittel beantragen. Derweil zeichnet sich bereits ab, dass auch der Belag der hölzernen Dossebrücke am Neustädter Gestüt mittlerweile arg verwittert ist und demnächst Reparaturen nötig hat.

Von Alexander Beckmann

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