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Motorsportler beenden Winterpause

Dreetz Motorsportler beenden Winterpause

Der Motorsportclub MC Dreetz wappnet sich für den Spagat zwischen Nachwuchsarbeit und Spitzensport. Neben den ganz jungen Fahrern rückt zunehmend die internationale Motocross-Szene ins Blickfeld. Der Verein möchte Gastgeber hochrangiger Wettkämpfe werden.

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Die Winterpause auf der Dreetzer Motocrossstrecke ist vorbei.

Quelle: Privat

Dreetz. Auf dem Acker nahe Dreetz ist es mit der Winterruhe vorbei. Seit Anfang des Monats haben die ­Motocrossfahrer des MC Dreetz wieder mit ihrem Training begonnen. Mittwochs, freitags und sonnabends wühlen sich grobstollige Reifen durch den Sand und kreisen auch regelmäßig durch die Frühlingsluft.

„Die Strecke hatte über den Winter ihre Ruhe und sollte jetzt wieder fest sein“, sagt Marcus Ladewig vom Vereinsvorstand. Die Trainingsbedingungen seien also gut.

Landesmeisterschaften und LVMX-Masters

Das tut durchaus Not. Die Dreetzer Motorsportler haben in diesem Jahr wieder einiges vor. „Bei uns laufen die Landesmeisterschaften und die LVMX-Masters der östlichen Bundesländer mit dem Quad“, so Ladewig. Schon zum Frühjahrsrennen am 6. und 7. Mai wird die Konkurrenz in Dreetz also wieder hart. Und Anfang Oktober werden auf der Strecke Läufe des gleichen Wettbewerbs in den anderen Klassen ausgetragen von den Gespannen bis hin zu Finalläufen für die jüngsten Wettbewerbsfahrer.

Gerade beim Nachwuchs rechnen sich die Dreetzer wirklich gute Erfolgschancen aus. Seit der Verein 2009 sein Projekt „Moto-Kids“ startete, haben sich die jungen Fahrer in den Ranglisten immer weiter nach vorn gekämpft. Bei den Sechs- bis Neunjährigen stellte der MC Dreetz im vergangenen Jahr die Landesspitze praktisch allein. Auch in den daran anschließenden Altersklassen fahren Dreetzer ganz vorne mit.

Im April gibt es ein Trainingslager für Kinder

Für Marcus Ladewig und seine Mitstreiter bildet die Nachwuchsförderung einen Kernpunkt der Vereinsarbeit. Daran werde sich auch in der neuen Saison nichts ändern, und zwar von Anfang an. „Wir machen auf jeden Fall im April ein Trainingslager für Kinder“, kündigt er an. „Da können wirklich auch Anfänger hinkommen.“ Mit Enrico Döscher stehe ein fachkundiger Anleiter bereit. Sogar Ausrüstung für das erste Hineinschnuppern in den Sport kann der Verein stellen.

Der Aufwand mag beträchtlich sein, aber er macht sich bezahlt. „Allein 2016 haben wir dadurch 15 neue Mitglieder unter 18 gewonnen“, berichtet Ladewig. Inzwischen stamme fast ein Drittel der rund 120 Vereinsmitglieder aus dieser Altersgruppe. Dabei geht es nicht ausschließlich um Spitzenleistung. Im Juli will der MC Dreetz beispielsweise wieder seinen „Hobbycross“ anbieten für alle Fahrer, die sonst nicht im Wettkampfbetrieb antreten.

Bis zu 200 Helfer werden für ein Rennwochenende benötigt

Am gegenüberliegenden Ende des Leistungsspektrums bemüht sich der Verein seit einigen Jahren sogar um internationale Beachtung. „Der Vorstand arbeitet ganz intensiv an der Vorbereitung für die ADAC-Masters 2018 und 2019“, sagt Marcus Ladewig. Vor allem organisatorisch sei das eine gewaltige Herausforderung. Schon der Umbau der Rennstrecke 2015 habe diesem Ziel gedient. Internationale Wettkämpfe verlangten aber nach noch mehr. „Für so ein Rennwochenende brauchen wir 150 bis 200 Helfer am Tag. Wir müssen erst mal all die Aufgaben formulieren, bevor wir überhaupt ans Verteilen gehen können.“

Die gerade beginnende neue Saison in Dreetz und die darauf folgenden dürften also spannend werden – für Sportler, Zuschauer und Veranstalter.

Fürs Kindertrainingslager im April kann man sich bei Enrico Dö­scher anmelden: enrico-doescher@gmx.de oder 0173/8 70 16 35.

Von Alexander Beckmann

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