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Ostprignitz-Ruppin Mühlenstraße: Keine Chance für LKW-Verbot
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mühlenstraße: Keine Chance für LKW-Verbot
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00:20 15.10.2017
Die Mühlenstraße in Rheinsberg: Nicht nur Laster belasten das marode Nadelöhr im Stadtzentrum. Quelle: Celina Aniol
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Rheinsberg

Der Landkreis kann es sich kaum vorstellen, ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen in der Rheinsberger Mühlenstraße anzuweisen. „Die Straßenverkehrsbehörde hätte eine entsprechende Anordnung getroffen, wenn das sinnvoll wäre“, sagt Kreissprecherin Eylin Roß. „Denn das Problem des sehr schlechten Straßenzustandes ist hinlänglich bekannt.“ Allerdings würde die Sperrung der Straße im Zentrum der Stadt, die als maroden Nadelöhr bekannt ist, nur dazu führen, dass die Probleme mit Lärm, Abgasen und Erschütterungen in die Umgebungsstraßen verlagert werden. Zudem habe ein Feldversuch im Jahr 2007 ergeben, dass vor einer Umleitung des Schwerverkehrs um die Mühlenstraße herum, die Kreuzung an der Rhin- und Berliner Straße umgebaut werden müsste. Nur dann könnten große Fahrzeuge diese Stelle passieren, ohne den Verkehr weiter zu behindern.

Im Juli haben die Rheinsberger Stadtverordneten beschlossen, dass die Stadtverwaltung ein solches LKW-Durchfahrtsverbot beim Kreis beantragen soll. Laut Bürgermeister Jan-Pieter Rau hat die Stadt ein Schreiben mit dieser Forderung auch bereits geschickt. Bei der Kreisverwaltung ist der Antrag der Stadt allerdings noch nicht angekommen. Den Antrag an das Land, in der Mühlenstraße vorerst Flüsterasphalt zu verlegen, um sofort eine Erleichterung für die Anlieger zu erreichen, hat die Rheinsberger Verwaltung noch nicht nach Potsdam versendet. Das haben die Stadtvertreter ebenfalls in ihrer Julisitzung gefordert. „Er geht aber noch heute raus“, versicherte gestern Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal. ca

Von Celina Aniol

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