Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Mühlenstraße: Keine Chance für LKW-Verbot

Rheinsberg Mühlenstraße: Keine Chance für LKW-Verbot

Schon im Juli haben die Rheinsberger beschlossen, dass die Stadtverwaltung beim Landkreis ein Durchfahrtsverbot für Laster in der Mühlenstraße beantragen soll. Der Bürgermeister sagt, der Antrag sei verschickt worden. Beim Kreis ist dieser allerdings nicht angekommen. Auf MAZ-Anfrage nimmt der Kreis nun eindeutig Abstand von der Idee eines LKW-Verbots.

Voriger Artikel
Testfeld wird eingerichtet
Nächster Artikel
Neuer Bauverzug am neuen Rathaus

Die Mühlenstraße in Rheinsberg: Nicht nur Laster belasten das marode Nadelöhr im Stadtzentrum.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Der Landkreis kann es sich kaum vorstellen, ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen in der Rheinsberger Mühlenstraße anzuweisen. „Die Straßenverkehrsbehörde hätte eine entsprechende Anordnung getroffen, wenn das sinnvoll wäre“, sagt Kreissprecherin Eylin Roß. „Denn das Problem des sehr schlechten Straßenzustandes ist hinlänglich bekannt.“ Allerdings würde die Sperrung der Straße im Zentrum der Stadt, die als maroden Nadelöhr bekannt ist, nur dazu führen, dass die Probleme mit Lärm, Abgasen und Erschütterungen in die Umgebungsstraßen verlagert werden. Zudem habe ein Feldversuch im Jahr 2007 ergeben, dass vor einer Umleitung des Schwerverkehrs um die Mühlenstraße herum, die Kreuzung an der Rhin- und Berliner Straße umgebaut werden müsste. Nur dann könnten große Fahrzeuge diese Stelle passieren, ohne den Verkehr weiter zu behindern.

Im Juli haben die Rheinsberger Stadtverordneten beschlossen, dass die Stadtverwaltung ein solches LKW-Durchfahrtsverbot beim Kreis beantragen soll. Laut Bürgermeister Jan-Pieter Rau hat die Stadt ein Schreiben mit dieser Forderung auch bereits geschickt. Bei der Kreisverwaltung ist der Antrag der Stadt allerdings noch nicht angekommen. Den Antrag an das Land, in der Mühlenstraße vorerst Flüsterasphalt zu verlegen, um sofort eine Erleichterung für die Anlieger zu erreichen, hat die Rheinsberger Verwaltung noch nicht nach Potsdam versendet. Das haben die Stadtvertreter ebenfalls in ihrer Julisitzung gefordert. „Er geht aber noch heute raus“, versicherte gestern Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal. ca

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg