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Mundraub in Dreetz willkommen

Walderlebnis und Obstverkostung Mundraub in Dreetz willkommen

Für das Arboretum Dreetz ist das Jahr bislang ganz gut gelaufen. Die Pflanzen sind prächtig gediehen – dank des halbwegs günstigen Wetters und dank der Unterstützer, zu den auch der örtliche Jugendclub zählt. Seine Besucher bastelten für die Eirnichtung jetzt ein Insektenhotel vom Feinsten.

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Besuch vom Jugendclub ist im Arboretum immer willkommen. Förster Roland Protz (r.) freute sich besonders über das Insektenhotel.

Quelle: Fotos (2): Beckmann

Dreetz. Revierförster Roland Protz in Dreetz ahnte nichts, als ihn der örtliche Jugendclub dieser Tage zu einem Treffen im Arboretum bat. Die Mädchen und Jungen sind regelmäßig in der Gehölzsammlung und auf dem dazugehörigen Veranstaltungsgelände zu Gast. Diesmal kamen die Besucher wahrlich nicht mit leeren Händen.

Drei Wochen lang hatten sie während der Ferien im Jugendclub gebastelt, gesägt und geschraubt. Das Ergebnis ist das Hilton unter den Insektenhotels: über mannshoch und fast ebenso breit – als Spende ans Arboretum und als echte Überraschung.

Hausherr Roland Protz ist begeistert: „Das ist ein echtes Geschenk. Ich finde das richtig schön.“ Jugendbetreuerin Melanie Franz wiegelte ein bisschen ab: „Es ist noch nicht ganz fertig. Aber es steht schon.“ Und zwar mitten zwischen den vielen Bäumen und Sträuchern, die andere Unterstützer des Arboretums über die Jahre gespendet haben. Auch das Insektenhotel soll ein Schild mit den Namen der Spender erhalten, versprach der Revierförster. Er ist sicher, dass schon bald allerlei Krabbelgetier in den verschiedenen Abteilungen mit Holz, Reisig, Gras, Bambus oder Schilf Einzug halten wird. Auch Amelie, Pia und Tobias vom Jugendclub waren bei der Übergabe überzeugt, dass ihnen da eine echte Luxusherberge gelungen ist: „Wir haben 20 Meter Holz verarbeitet.“

Für das Arboretum ist das ein kleiner Höhepunkt in einem Jahr, das bislang ganz gut läuft. Die Pflanzen sind prächtig gediehen – nicht zuletzt dank des halbwegs günstigen Wetters.

Am augenfälligsten zeigt sich das auf den Streuobstwiesen der Anlage. An vielen der derzeit rund 50 Bäume biegen Früchte die Äste. Die Kirschenzeit ist natürlich vorbei, aber Äpfel, Birnen, Pflaumen und Quitten können sich jetzt durchaus sehen lassen, auch wenn ab und an die Waschbären schon ganz schön zugeschlagen haben. Von diesen lästigen Besuchern abgesehen gilt beim Förster: „Mundraub ist bei uns erwünscht.“ Roland Protz lädt jedermann ein, vorbeizukommen und die alten, zum Teil seltenen Sorten auszuprobieren. „Das ist ja Sinn und Zweck der ganzen Anlage.“

Keine Obstsorte gibt es zweimal auf dem Gelände. „Ich versuche immer, unterschiedliche Bäume zu pflanzen.“ Demnächst werden es erneut mehr. „Wir werden im Herbst noch eine Wiese mit 20 Bäumen anlegen. Ich hab auch schon mehrere Anfragen von Leuten, die eine Patenschaft übernehmen wollen.“ Weitere Unterstützer seien dem Arboretum als Einrichtung der Landeswaldoberförsterei Grünaue natürlich stets willkommen.

Von Alexander Beckmann

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