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„Wünsch’ dir was“ im Museum Neuruppin

Zwei Mitmachaktionen zum Jubiläum „Wünsch’ dir was“ im Museum Neuruppin

Über welche Themen aus der Geschichte der Stadt möchten die Neuruppiner mehr erfahren? Um das herauszufinden, stößt der Leiter Hansjörg Albrecht anlässlich des 150-jährigen Museumsbestehens gemeinsam mit seinen Kollegen gleich zwei Mitmachaktionen an. In den nächsten Tagen ist die Meinung der Besucher gefragt.

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Dorothea Leicht zeigt zwei „Mitmachkarten“. Die Ausstellung „Erlkönig, Frosch & Co“ im Hintergrund wird am Donnerstag eröffnet.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Auf 150 Jahre Geschichte blickt das Museum Neuruppin zurück, was in den kommenden Tagen gefeiert wird. Ruhig und sachlich lassen sich die Feierlichkeiten an, was angesichts des Trubels zur Neueröffnung Anfang des Jahres nicht überrascht. Die Besucher können sich auf eine Ausstellung der Kinderbuchillustratorin Sabine Wilharm freuen. Die Bilderschau wird am Donnerstag um 16 Uhr eröffnet. Am kommenden Montag und Dienstag gibt es zwei Tage der offenen Tür mit Sonderführungen. Erstmals erwartet die Gäste außerdem das Veranstaltungsformat „Museumsgeflüster“.

Die Leitung des Hauses möchte das Jubiläum nach eigener Aussage nutzen, um die Besucher stärker als bisher in die thematische Ausrichtung einzubinden. Mit bunten Karten können die Besucher in den kommenden Tagen ihre Wünsche äußern. Kreisrunde Zettel in grün und orange sollen die Gäste dazu animieren, die Sätze „Dem Museum Neuruppin wünsche ich...“ und „Vom Museum Neuruppin wünsche ich mir...“ zu ergänzen. Aus den Zetteln soll dann eine Installation im Foyer des Neubaus entstehen. „Das Versprechen, hier Bürgermuseum zu sein, was wir zur Eröffnung gegeben haben, nehmen wir sehr ernst“, sagt Hansjörg Albrecht, Leiter des Museums.

Nicht nur durch bunte Zettel soll die Meinung der Gäste eingefangen werden, eine neue Diskussionsreihe unter dem Titel „Museumsgeflüster“ will noch fundierter die Meinungen der Neuruppiner aufgreifen. Die Premiere ist am Dienstag, 7. Juli, um 18 Uhr. In regelmäßigen Abständen will die Museumsleitung künftig Gespräche anschieben. „Es geht darum, ins Gespräch zu kommen“, sagt Albrecht.

Zwar haben man auch bisher im Dialog mit den Besuchern gestanden, doch hoffen Albrecht und seine Kollegen an noch stärker gebündeltes Feedback zu gelangen. In anderen Museen hätten sich ähnliche Formate bewährt. Die erste Veranstaltung steht unter dem Oberthema „Sammeln“ – naheliegend für ein Museum, das seinen Fundus aus ganz unterschiedlichen Epochen bezieht.

150 Jahre Museum – das Festprogramm

Donnerstag, 2. Juli, 16 Uhr: „Erlkönig, Frosch & Co“ – Vernissage mit Lesung im Rahmen des Kinder- und Jugendliteraturfestivals „querfeldeins“.

Sonntag, 5. Juli, 15 Uhr: Führung Bilderbogen, 16 Uhr: Vortrag Sabine Wilharm: „Wie entsteht ein Bilderbuch?“

Montag, 6. Juli, 18 Uhr: Führung „Die Ursprünge der Sammlung“ mit anschließendem Sektempfang.

Dienstag, 7. Juli, 14 Uhr: Führung „Die Ursprünge der Sammlung“, 17 Uhr: Führung „Neue Exponate“, 18 Uhr: Diskussionsveranstaltung „Museumsgeflüster: Sammeln – 150 Jahre Museum Neuruppin“.

Donnerstag, 9. Juli, 16 Uhr: Karl Diefenbach – Grafiken Vernissage.

Mit einer einzelnen Sammlung hat auch in Neuruppin alles angefangen. Am 6. und 7. Juli 1865 feierten Initiatoren und Einwohner im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium die 500-jährige Lateinschultradition und eröffnete zu diesem Anlass das „Graf-Zieten-Museum“. Ein Teil der Sammlung des damaligen Landrates von Zieten findet sich heute in der aktuellen Dauerausstellung des Museums wieder.

Nicht ganz so lange werden Grafiken von Karl Diefenbach zu sehen sein. Diefenbach, der vor und nach dem Zweiten Weltkrieg in Neuruppin als Zeichenlehrer arbeitete und dem Museum 1967 mehrere Werke schenkte, widmet sich vom 9. bis 23. Juli eine Kabinettausstellung, die Grafiken des Künstlers zeigt. Mit der Vernissage am 9. Juli enden die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr.

Geht es nach den Museumsverantwortlichen, wird der intensive Ideenaustausch dann gerade erst begonnen haben.

Von Mischa Karth

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