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Ostprignitz-Ruppin Hochbeetbau im Museumsgarten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hochbeetbau im Museumsgarten
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00:26 28.03.2018
Leichter als gedacht: Alle Teilnehmer waren überrascht, wie schnell so ein Hochbeet aus Paletten fertig ist. Quelle: Cornelia Felsch
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Neuruppin

Vier Europaletten, Winkel und Schrauben sowie einige Bretter und natürlich auch etwas Gartenerde – fertig ist eine Hochbeet.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht, ein wenig anpacken muss man schon noch, um daraus ein funktionierendes Pflanzbett zu konstruieren. Wie sich das realisieren lässt, erlebten interessierte Hobbygärtner am Sonnabend im Neuruppiner Museumsgarten. Für Kerstin Brendler – eine der Teilnehmerinnen, die kräftig mit schraubte – waren es lehrreiche Stunden. Das war für mich ein absoluter Aha-Effekt“, bekennt sie nach der Fertigstellung der hölzernen Hochbeetkonstruktion. „Ich hätte nie gedacht, dass es so einfach geht.“ Nun braucht die Neuruppinerin nur noch ein Grundstück und dann kann es losgehen. „Ich würde gern einen Garten in der Nähe des Jahnbads kaufen, aber das hat bisher noch nicht geklappt“, sagt sie.

Stadtdialog am Hochbeet

Maria Döhring, Dorothea Leicht, Stephanie Lehr und Wilfried Kreis stehen den Hochbeetkonstrukteuren am Sonnabend hilfreich zur Seite. Die Projektmacher von „Durch-Einander. Stadtdialog Neuruppin“ wollen mit dieser Aktion neue und alte Neuruppiner für das Thema Natur und Nachhaltigkeit sensibilisieren. Seit zwei Jahren arbeiten das Museum Neuruppin und Esta-Ruppin in diesem Stadtdialog-Projekt zusammen um Alteingesessene, Zugezogene und geflüchtete Menschen zusammen zu bringen. Auch die Museumsausstellung und zahlreiche Aktionen sollen dazu beitragen.

Die Schrauben sind ein wenig zu lang, auf der Rückseite der Bretter kommen sie wieder zum Vorschein. Das birgt Verletzungsgefahren. Neue, kürzere schrauben müssen her. Den Umgang mit dem Akkuschrauber haben die Workshop-Teilnehmer schnell gelernt. Nach knapp zwei Stunden steht das Gerüst. „Eigentlich hatten wir vier Stunden eingeplant“, sagt Dorothea Leicht. „Dann können wir uns eine Kaffeepause gönnen und uns die Ausstellung ansehen.“

Erdbeeren, Möhren oder Kartoffeln?

Die Paletten sind fest aneinander verschraubt, im Pflanzraum ist ein Boden aus Brettern entstanden und auch an den Seitenwänden gibt es zusätzliche kleine Kästen. „Dort können Hängeerdbeeren oder ähnliches hineingepflanzt werden“, sagt Maria Döhring. Sie hat die Teichfolie bereit gelegt, mit der der Innenraum abgedichtet werden soll. Die Tiefe des Hochbeetes kann variiert werden, je nachdem, ob Möhren Kartoffeln oder nur Primeln darin wachsen sollen. Später soll es als Anschauungsobjekt für Schüler dienen, die im Museum ebenfalls an derartigen Projekten teilnehmen können.

Von Cornelia Felsch

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