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Ostprignitz-Ruppin Musikalischer Abschluss in Grüner Oase
Lokales Ostprignitz-Ruppin Musikalischer Abschluss in Grüner Oase
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00:19 23.08.2017
Marke Eigenbau: Peer Orxons „Soxtar“. Quelle: Christian Bark
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Jabel

Die Gastwirtin Petra Puls erinnerte sich noch sehr gut an das erste Konzert, das in ihrem Lokal „Grüne Oase“ in Jabel stattfand. Im Januar 2008 trat die Folkband „Clover“ auf und machte den Anfang einer langen Reihe von Musikveranstaltungen in dem Lokal. Auch der Leipziger Musiker Musiker Peer Orxon zählte schon zu den Gästen. „Das ist einfach ein tolles Ambiente hier“, erinnerte er sich gern zurück.

Am Freitagabend gab der Musiker nun ein weiteres Konzert in Jabel. Es sollte das letzte sein, das in der „Grünen Oase“ künftig stattfinden wird. „Wir nennen uns auch nicht mehr Sonntagscafé“, erläuterte Petra Puls ihr neues Konzept. Künftig soll das Lokal „Grüne Oase: Essen, Erleben, Entspannen“ heißen und mehr kulinarisch als kulturell ausgerichtet sein. Petra Puls bedankte sich bei ihren treuen Gästen, die regelmäßig zu den Konzerten gekommen waren.

Petra Puls dankte ihren treuen Gästen. Quelle: Christian Bark

„Schade, dafür ist es mir eine umso größere Ehre, hier den musikalischen Anschluss machen zu dürfen“, sagte Peer Orxon. Scherzhaft begrüßte er seine Zuhörer zum „apokalyptischen Konzert“ an einem Sonntag, der eigentlich ein Freitag ist. Und das war ein experimentelles und auf Vielseitigkeit von Klängen beruhendes. So spielte Peer Orxon auf seinem „Soxtar“, das er aus einer Gurkenbüchse und einem Auspuff zusammengebaut hatte. Auch ein Federballschläger kam zum Einsatz. Töne erzeugte der Musiker auch beim Abziehen von Gaffa-Tape von der Rolle. So einfach die Klänge zunächst zu sein schienen, so komplexer wurden sie zusammengemischt. Das gelang Peer Orxon mithilfe seiner „Loop-Box“. Das Gerät nahm die Töne einmalig auf, spielte sie in Endlosschleife ab und vermittelte so den Eindruck, eine ganze Band spiele auf der Bühne. Dazu spielte Orxon entweder Gitarre oder E-Piano. Gesangstechnisch bestach der Musiker mit seiner Bluesstimme.

Auch der Federballschläger ist ein Musikinstrument. Quelle: Christian Bark

Zu hören waren bekannte Songs, wie der Swingklassiker „Tuxedo Junction“, „Personal Jesus“ oder Joe Cockers „Summer in the City“. „Alle Songs, die sie nicht wiedererkannt haben, sind meine eigenen“, erklärte der Musiker. Die Bandbreite reichte von Jazz über Blues bis Rock. Peer Orxon bezeichnet seinen Stil selbst als „expressiv“. Er zeigte aber auch, dass der Hit „Without me“ von Starrapper Eminem als Bluesstück funktioniert. Vor und während des Konzerts konnten sich die Gäste zudem am reichhaltigen Buffet laben, das Petra Puls und ihre Mitarbeiter wie immer zu den Veranstaltungen vorberietet hatten. Buffets soll es laut der Wirtin auch weiterhin geben.

Am Samstag, den 7. Oktober, findet die voraussichtlich letzte Kulturveranstaltung in der Grünen Oase statt. Ab 19.22 Uhr wird das Theater Ensemble „Adebar“ die Märchenparodie „Hans im Glück und Tausendschön“ aufführen. Der Eintritt ist frei.

Von Christian Bark

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