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Ostprignitz-Ruppin Musikerduo rockt mit Folk das Sonntagscafé
Lokales Ostprignitz-Ruppin Musikerduo rockt mit Folk das Sonntagscafé
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18:29 30.06.2017
John Kirkbridge (l.) und Andreas Schirneck rockten das Café.. Quelle: Christian Bark
Jabel

Einen Schluck Whisky in der Pause durfte sich John Kirkbride genehmigen. „Das macht meine Stimme noch rauchiger“, sagte der gebürtige Schotte am Donnerstagabend im Sonntagscafé in Jabel. Dort gab er zusammen mit dem Thüringer Musiker Andreas Schirneck ein Folkrockkonzert der besonderen Art. „Wir kennen uns schon acht Jahre und ergänzen uns super“, berichtete Andreas Schirneck. Noch länger kennt der Thüringer aber Sonntagscafé-Inhaberin Petra Puls. Mindestens einmal im Jahr ist er zu Gast in Jabel – zuletzt 2016 mit Musikerkollegen Wolfgang Keune zum „Tribute to Neil Young“-Konzert.

John Kirkbridge amüsiierte die Gäste und Petra Puls (Mitte) mit seinen Geschichten Quelle: Christian Bark

Dieses Mal hatte Schirneck, der einst Weggefährte von Klaus Renft war, John Kirkbride mitgebracht. „Schade, dass ich noch nie hier war“, sagte er. Ihm gefalle Jabel richtig gut. Und dem Publikum gefiel seine Musik, denn John Kirkbride begrüße die Gäste zunächst solo. Mit Songs wie „Hey Joe“ von Jimi Hendrix oder auch mit „What a Wonderful World“ von Louis Armstrong. Mit dem hatte John Kirkbride zwar noch nie das Vergnügen gehabt, dafür aber mit Bluesgrößen wie B.B. King, Eric Clapton oder Nobelpreisträger Bob Dylan. „Wir hatten uns das erste Mal 1972 in den USA getroffen. Er hatte nur eine Gitarre mit“, erinnerte sich der schottische Musiker.

Mit Neil Young hatte hingegen Andreas Schirneck schon intensiven Kontakt. Er spielte dem Publikum eine Bluesvariante des Kultsongs „Heart of Gold“ und die Gäste sangen und wippten mit. „Das war die Musik unserer Jugend“, freute sich Angelika Biallas aus Pritzwalk. Sie war mit ihrem Mann Hans-Peter an diesem Abend nach Jabel gekommen, um rockig, folkig und bluesig unterhalten zu werden.

Das tat Andreas Schirneck auch mit deutschen Texten wie dem Gedicht „Nachtmahl auf dem Acker“ von Reiner Kunze. Dazu spielte er etwas Gitarrensound. Das Gedicht habe er sich aufgrund der schönen altdeutschen Wörter wie „Kräutichtfeuer“ ausgesucht.

Am Samstag, 19. August, tritt der Musiker Peer Orxon mit Blues, Rock und einem Spezialinstrument ab 19 Uhr im Sonntagscafé Jabel auf.

Von Christian Bark

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