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Musikspektakel im Zirkuszelt

Wittstock Musikspektakel im Zirkuszelt

Drei von fünf Bands sagten kurzfristig beim 9. Musikspektakel in Wittstock ab. Doch Klaus-Dieter Schmidt und Frank Reese behielten als Strippenzieher vom Benefizabend für den Zirkus „Humberto“ die Oberhand. „Rockfire“ aus Berlin sprang kurzfristig ein.

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Klaus-Dieter Schmidt (3.v.r.), Frank Reese (2.v.r.) und die beiden Bands „Die Prignitzer“ und „Sirius“ eröffneten das 9. Musikspektakel.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Kaum spielt „Sirius“ den ersten Titel, füllt sich am Samstagabend die Tanzfläche in der Manege vom Zirkus „Humberto“. Beim 9. Wittstocker Musikspektakel für den Familienzirkus läuft alles wie gehabt: Die Bands treten für den guten Zweck und für den Zirkus auf. Fünf Bands mit 100 Prozent Live- und Tanzmusik und Artistik vom Zirkusteam sind angesagt.

Doch hinter den Kulissen hatten die Organisatoren Klaus-Dieter Schmidt und Frank Reese in der letzten Woche mehr als genug zu tun. Beide organisierten zum 9. Mal das Musikspektakel. „Bandsalat Deluxe“ aus Fürstenwalde gab Schmidt am Montag als erste Band einen Korb. „Die haben sich plötzlich aufgelöst“, so Schmidt. Mittwoch erfuhr er, dass auch die Londoner Kultband „Undercover“ absagte - wie letztes Jahr aus Krankheitsgründen. Freitag folgte der letzte Tiefschlag: Auch „Unerhört“ aus Neuruppin musste wegen Krankheit passen. „Ich bin maßlos enttäuscht“, räumte Klaus-Dieter Schmidt ein. „Ich mache seit mehr als 40 Jahren Musik und habe noch nie eine Mucke abgesagt.“

„Sirius“ lockte vom ersten Titel das Publikum auf die Tanzfläche

„Sirius“ lockte vom ersten Titel das Publikum auf die Tanzfläche.

Quelle: Christamaria Ruch

Doch Schmidt machte das schier Unmögliche möglich. Über die gut vernetzten Kanäle der Musikspektakelszene engagierte Schlagzeuger Andy von „Monte Christo“ aus Trebbin am Freitag die Berliner Band „Rockfire“. Dort ist Andy ebenfalls von der Partie. „Die Band spielte heute bis zum Abend beim Tanzteetango in Berlin“, sagte Klaus-Dieter Schmidt. Um 22 Uhr trudelten dann die fünf Mitglieder von „Rockfire“ beim Zirkus ein. Was sie dann auf die Bühne legten, begeisterte sofort das Publikum – und die Band. „So was Tolles wie hier haben die selten erlebt“, gab Klaus-Dieter Schmidt das Echo von „Rockfire“ wieder. Beim derben Klassikrock feierten die Besucher die Band. „Die kommen jederzeit wieder“, frohlockte Schmidt.

Bei 100 Prozent Livemucke rockten die Besucher pausenlos das Zirkuszelt

Bei 100 Prozent Livemucke rockten die Besucher pausenlos das Zirkuszelt.

Quelle: Christamaria Ruch

Mit „Sirius“ und „Die Prignitzer“ rockten zunächst die Lokalmatadoren das Zirkuszelt. Erstmals eröffnete „Sirius“ das Musikspektakel. Seit fast zehn Jahren spielen Jörg Michael, Guido Lachetzke, Heinz-Werner Wille und Matthias Wille. Sie bringen handgemachte Partymusik aus den 1970er Jahren bis zu aktuellen Titeln auf die Bühne. Bei dem Wort Livemusik leuchten bei allen vier Männern die Augen: „Das ist Musik zum Anfassen und verbreitet eine ganz andere Atmosphäre.“ Schon vom ersten Titel sind sie mit ganzem Herzen dabei.

„Das war wieder eine echte Spaßveranstaltung für alle, die tanzen und quatschen wollen“, sagten beide Veranstalter am Ende der Nacht. Und: „Viele Besucher meinten, dass das wieder gelungen war und wir uns bloß nicht unterkriegen lassen sollen“, so Reese. Damit steht einmal mehr fest: Das Musikspektakel ist eine echte Kulturgröße in der Stadt. „Noch nie haben die Gäste hier so früh und pausenlos getanzt“, sagte Schmidt.

Von Christamaria Ruch

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