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Mustang-Ranch feiert Zehnjähriges

Schönberg Mustang-Ranch feiert Zehnjähriges

Immer größer, immer schöner, immer mehr Gäste: Die Mustang-Ranch in Schönberg hat sich zur festen Adresse für Linedancer aus ganz Deutschland gemausert. Am Pfingstwochenende feierte Betreiber Renato Juran mit drei tollen Tagen und hunderten Gästen zehnjähriges Bestehen seiner Ranch.

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Alt und Jung hatten auf der Tanzfläche ihren Spaß.

Quelle: Regine Buddeke

Schönberg. „Könnt ihr noch oder braucht ihr ne Pause?“, ruft der Bandsänger von der Bühne. „Weiter“, schallt es aus den Reihen der Linedancer. Da geht noch einiges, der Abend ist erst jung. Obgleich am Pfingstsonntag bereits einiges an Beinarbeit hinter den Cowboys, Sheriffs, Farmern und Cowgirls liegt, die sich zur abendlichen Country- und Westernsause ordentlich aufgebrezelt haben – mit wippenden Röcken überm Petticoat, Cowboyhüten und Fransenwesten aller Couleur, Sheriffmänteln oder einfach Jeans und Karohemd. Wer feiern will, macht sich schön.

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Linedance-Partys jedes Jahr, ab und an Schlager, Weihnachtsmarkt, Dalmatiner-Treffen oder Frauentagsfeier: die Mustang-Ranch von Renato Juran bietet alljährlich ein umfangreiches Programm. Am vergangenen Wochenende feierte Betreiber Renato Juran mit mehr als 500 Linedancern und Freunden zehnjähriges bestehen der Ranch.

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Und zum Feiern gibt es einen guten Grund. Die Schönberger Mustang-Ranch ist zehn Jahre alt geworden. Betreiber Renato Juran und seine Familie haben das Gelände über Jahre hinweg immer mehr zur festen Adresse in der Linedance-Szene gemacht: vor allem das lange Linedance-Wochenende im Frühling zieht immer mehr Leute aus der gesamten Republik an. In diesem Jahr gibt es einen neuen Rekord. „138 Wohnwagen“, sagt der Ranch-Chef sichtlich überwältigt. Zur Linedance-Party am Freitag waren rund 500 Leute da, am Samstag bei „Little Rainbow“ noch etliche mehr. Am Sonntag, bei „Amarillo“ birst die Tanzfläche nahezu, so viele wollen tanzen. Etwa auch einige Neulinge, die im „Blutige-Anfänger-Workshop“ am Vormittag ihre ersten Steps und Shuffles probiert haben. „Der Kurs wurde gut angenommen“, freut sich Juran, der viel Zeit damit verbringt, seine Ranch liebevoll Stück für Stück aufzuhübschen . Die Tanzfläche ist unterm Zelt: nass wird bei Renato Juran niemand, das macht das Ganze fast schon luxuriös.

Kuchen von den Schönberger Senioren

Zur Feier des Zehnjährigen hat Juran sogar eine Fässchen edlen Whiskys bei einem Quiz ausgelobt. Ohnehin setzt er auch beim Catering auf authentisches Essen: „Unser Chili war nach 20 Minuten alle, die Spareribs heute schon nach zehn Minuten“, erzählt er. Auch der Kuchen – hier halfen die Schönberger Senioren der Ranch-Chefin beim Backen – waren ratzfatz vertilgt. Tanzen macht hungrig. Und durstig – aber hinter der Schwingtür lockt der Saloon und die Cocktailbar ist auch stets gut belegt.

„Ich hatte damals nicht gedacht, dass sich das hier etabliert“, sagt Partygast Marina Makowiak. „Aber es hat sich etabliert.“

Petra van Dyk gehört zu den „Pionieren“ der ersten Stunde – sie war von Anfang an bei jedem Linedance-Event dabei. „In diesem Jahr sogar erstmals mit Wohnwagen“, so die begeisterte Linedancerin, die es von Lindow aus eigentlich nicht wirklich weit hat. „In den zehn Jahren hat sich hier soviel positiv verändert“, schwärmt sie von der Lokation. „Wir fahren zu vielen Festen, aber hier ist es für mich immer am schönsten. Reno holt immer tolle Bands her. Und was er hier mit seiner Frau auf die Beine stellt, ist ein Traum. Ich hoffe, dass das hier noch lange bestehen bleibt.“

Von Regine Buddeke

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