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Mutmaßlicher Feuerteufel gefasst – und frei gelassen

Beweise reichen nicht in Neuruppin Mutmaßlicher Feuerteufel gefasst – und frei gelassen

Seit knapp einem Jahr treibt ein Feuerteufel im Neuruppiner Ortsteil Gühlen-Glienicke sein Unwesen. Die Polizei hat jetzt einen 28-Jährigen gefasst und ist ziemlich sicher, dass der Mann mehr als ein Dutzend Brände in der Region gelegt hat. Das Problem: Die Beweislage ist dürftig.

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Gut ein Dutzend Brände gab es seit 2015 bei Gühlen-Glienicke.

Quelle: Peter Geisler

Gühlen-Glienicke. Die Polizei hat den mutmaßlichen Feuerteufel von Gühlen-Glienicke gefasst. Der 28-Jährige, der in der Nacht zu Montag in der Nähe eines soeben ausgebrannten Autos mit Grillanzünder aufgegriffen wurde, soll seit dem vergangenen Jahr ein gutes Dutzend Brände in Gühlen-Glienicke und Umgebung gelegt haben.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin beantragte deshalb für den Mann, der aus der Region stammt und einst bei der Feuerwehr gewesen sein soll, Haftbefehl. „Wir sehen einen dringenden Tatverdacht und Wiederholungsgefahr“, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Pelzer am Mittwoch.

Der Verdächtige bestritt jedoch sämtliche Vorwürfe. Das Amtsgericht Neuruppin bewertete die Beweise der Ermittler als nicht ausreichend. Daraufhin wurde 28-Jährige wieder freigelassen. Die Brandserie in Gühlen-Glienicke hatte im August 2015 begonnen.

Von Andreas Vogel

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