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Ostprignitz-Ruppin Gemeindehausumbau nach dem Musicalprojekt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gemeindehausumbau nach dem Musicalprojekt
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00:29 19.03.2018
Derzeit lernen Kinder im Kyritzer Gemeindehaus den Text des neuen Musicals „Abraham und Sara“. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Viel Arbeit kommt auf die Kyritzer evangelische Kirchengemeinde zu. Ab dem Sommer soll das Gemeindehaus in der Innenstadt innen neu gestaltet werden. Wie der Umbau genau erfolgen soll, steht jedoch längst nicht vollends fest.

Viele Fragen zur Gemeindehaussanierung sind noch offen

„Treppauf, treppab durchs Gemeindehaus sind wir inzwischen schon mehrmals gelaufen, mit dem Gemeindekirchenrat und dann mit dem Bauausschuss samt Planer“, so Pfarrerin Anna Hellmich: „Die Neugestaltung hängt davon ab, was wir mit den Räumen tun wollen. Das ist ein ständiger Prozess und wir haben viele gute Ideen, die wir nicht alle werden umsetzen können. Auch die Finanzen setzen uns Grenzen.“

Die sich stellenden Fragen waren so auch im aktuellen Kirchenblatt aufgelistet: „Wie soll die obere Etage neu angelegt werden – ein großes, geräumiges WC und eine kleine Teeküche, genügt die? Kann die Wand versetzt werden, um mehr Platz zu schaffen, oder müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen? Wie setzen wir den Gedanken der Barrierefreiheit um, wie lässt sich die Rampe zum Gemeindesaal ausbauen? Was müssen wir beim Brandschutz beachten?“

Der Putz bröckelt, Wasserschäden sind sichtbar. Im älteren Gebäudeteil muss zudem die komplette Elektrik erneuert werden. Quelle: Matthias Anke

Fest steht indes, dass Pfarrerin Hellmich zum Baustart nicht mehr im Dienst sein wird. Im April geht sie in den Mutterschutz beziehungsweise in die bis Mai 2019 vorgesehene Elternzeit. Währenddessen wird sie von Pfarrerin Gundula Reinshagen vertreten.

Deren bisheriger Sprengel Segeletz soll dann von einem Nachbarsprengel aus betreut werden. Für Lögow bleibt sie jedoch weiterhin zuständig, wie der zweite Kyritzer Pfarrer, Daniel Feldmann, erklärt. Feldmann wird die Geschäftsführung in Kyritz übernehmen.

„Wir haben das Problem, dass der Sanitärbereich in die Jahre gekommen ist, und es stehen ohnehin so einige Reparaturen an“, sagt Feldmann mit Blick auf die bevorstehende Umgestaltung im Gemeindehaus.

Fast 40 Kinder studieren ab jetzt das Musical ein

Losgehen könnte es damit schon nach dem Abschluss des diesjährigen Kindermusicalprojekts Ende Juni. Für die Aufführungen in der Kirche am Sonntag, 24. Juni, um 15 Uhr und Montag, 25. Juni, um 9 und um 11 Uhr wird fleißig geprobt. Etwa 38 Kinder treffen sich dazu donnerstags im Gemeindehaus. Das Stück heißt dieses Mal „Abraham und Sara – versprochen ist versprochen“.

Alle zwei Jahre üben Kinder ab sieben Jahren und Jugendliche für so große Auftritte. Die Akteure gehören dabei nicht zwangläufig der Kirchengemeinde an. Sie kommen mitunter auch aus der weiteren Region.

Alle zwei Jahre wird ein neues Stück gezeigt

2016 zeigten sie „Bartimäus – ein wunderbarer Augenblick“. 2014 war es „Mose – ein echt cooler Retter“, eine Fortsetzung von „Joseph – ein echt cooler Träumer“ von 2012. Das Stück „Noah und die coole Arche“ war im Jahr 2010 an der Reihe. Davor, also 2008, wurde „Jona“ gezeigt. Und 2006 begann alles mit „Der verlorene Sohn“.

Einstudiert und geleitet werden die Aufführungen stets von Kantor Michael Schulze und dessen Frau Annemarie. „Unser Team ist jetzt komplett. Wer aber unbedingt noch mitmachen möchte, Lust am Singen, Musizieren und Schauspielern hat, braucht sich uns nur anzuschließen“, sagt Michael Schulze mit Blick auf das aktuelle Stück.

Die Mitstreiter treffen sich immer donnerstags ab 14.30 Uhr im Gemeindehaus. Bis 15.15 Uhr beschäftigen sich alle mit der Geschichte von Abraham und Sara. Anschließend wird bis 16 Uhr gebastelt und gewerkelt. Es gilt, originelle Kostüme und Requisiten herzustellen.

Von Matthias Anke

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