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Ostprignitz-Ruppin Nach Runde mit Minister bleiben die Sorgen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nach Runde mit Minister bleiben die Sorgen
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16:12 23.05.2015
Eine Fusion zwischen Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz reicht nicht aus. Quelle: MAZ
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Neuruppin

Innenminister Karl-Heinz-Schröter (SPD) hat die Bedenken gegen den von ihm präsentierten Entwurf einer Verwaltungsstrukturreform im Land Brandenburg Freitag bei einer Runde mit den Landräten und Oberbürgermeistern der vier freien Städte nicht ausräumen können. "Es bleibt viel, viel Arbeit vor Ort, damit Ostprignitz-Ruppin nicht unter die Räder kommt", sagte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) im Anschluss.

Auf diese Hinweise sei Schröter aber nicht eingegangen, sagte Reinhardt. Vielmehr habe der Minister nur allgemein darauf verwiesen, dass die Berlin-Nähe allen Landkreisen eine "moderate" Kreisumlage garantiere. Reinhardt vermisste zudem Details zu der Funktionalreform. Demnach will das Land 22 Aufgaben und rund 1500 Stellen an die Kreise, Städte und Gemeinden abtreten. Wie das finanziell geregelt werden soll, ist laut Reinhardt aber noch offen.

Schröter will bis Herbst in allen Landkreise für seine Reformen werben. Wann er nach Neuruppin kommt, steht noch nicht fest.

Von Andreas Vogel

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