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Nach Schließung: Fleischerei öffnet wieder

Freyenstein Nach Schließung: Fleischerei öffnet wieder

Die Freyensteiner Verkaufsstelle der Tetschendorfer Landfleischerei öffnet am Freitag wieder, nachdem sie am 18. April geschlossen worden war. Es ist ein Test. Es gelten verkürzte Öffnungszeiten. „Die Kunden haben uns leid getan“, sagt Geschäftsführer Frank Mücke.

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Vorm Neustart: Die Verkaufsstelle in Freyenstein.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Die Freyensteiner Verkaufsstelle der Tetschendorfer Landfleischerei öffnet ab Freitag wieder, nachdem sie am 18. April geschlossen worden war. Das bestätigt Geschäftsführer Frank Mücke. „Es ist ein Test“, sagt er. Denn es würden verkürzte Öffnungszeiten eingeführt – jeweils freitags von 7 bis 17 Uhr, samstags von 7 bis 10 Uhr und dienstags von 7 bis 15 Uhr. An den restlichen Tagen der Woche bleibe die Verkaufsstelle geschlossen. Die zumindest zeitweise Wiedereröffnung sei „die letzte Chance für den Standort Freyenstein“. Dass diese eingeräumt wird, habe vor allem an der Reaktion der Kunden gelegen, die den Rückzug der letzten Einkaufsmöglichkeit im Ort zum Teil mit Bestürzung zur Kenntnis genommen hatten. Das zeigte sich auch bei einem MAZ-Besuch am Gründonnerstag in der Fleischerei. An diesem vorletzten Öffnungstag war immer wieder zu hören, wie schwer es vielen Menschen fiel, diesen Verlust hinzunehmen. „Die Kunden haben uns leid getan“, sagt Mücke. Das habe letztlich maßgeblich dazu beigetragen, es doch noch einmal zu versuchen. „Denn eigentlich sollte das Geschäft ganz geschlossen bleiben.“

Geschäft muss wirtschaftlich werden

Die Wiedereröffnung dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Fleischerei künftig wirtschaftlich arbeiten muss, wenn sie langfristig Bestand haben soll. Für den Verkauf gelten „strenge Vorgaben“, die unbedingt erreicht werden müssten, sagt Mücke. Das Angebot an Fleisch- und Wurstwaren werde etwas reduziert, stattdessen solle stärker mit Bestellungen gearbeitet werden. Ob das neue Konzept aufgeht, müsse die Testphase zeigen. Wie lange sie andauern wird, sei noch nicht klar, aber Mücke geht davon aus, dass man schon in etwa zwei Monaten eine erste Einschätzung werde treffen können. Auf Grundlage dieser Ergebnisse müsse dann entschieden werden, wie es langfristig am Standort Freyenstein weitergeht.

Die Tetschendorfer Landfleischerei hat es sich offenbar nicht leicht gemacht, eine Lösung für Freyenstein zu finden. Dass an eine solche geben sollte, hatte Mücke bereits kurz nach der Schließung angekündigt. Noch bis vor wenigen Tagen sei „gerechnet“ worden – bis schließlich das beschriebene Modell feststand.

Von Björn Wagener

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