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Nach der Havarie: Biogas-Firma will aufklären

Wuthenow Nach der Havarie: Biogas-Firma will aufklären

Im März waren bei einer schweren Havarie rund zwei Millionen Liter Gärreste aus der Biogasanlage in Wuthenow in die Erde und in umliegenden Gräben geflossen. Nur mit großer Anstrengung gelang es, zu verhindern, dass größere Menge in den Ruppiner See fließen. Bisher hat sich die Firma nicht dazu geäußert. Jetzt lädt sie zu einer Informationsveranstaltung.

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Tagelang hatte die Firma im März versucht, die Gärreste aus den Gräben abzupumpen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Anfang März waren bei einer schweren Havarie in der Biogasanlage in Wuthenow rund zwei Millionen Liter gefährlicher Gärreste ausgelaufen. Tagelang hatten Feuerwehr, Mitarbeiter der Firma und Spezialunternehmen versucht, den Schaden für die Umwelt einzugrenzen. Jetzt will sich das Unternehmen erstmals öffentlich zu dem Unfall äußern. Am Mittwoch, 26. April, veranstaltet die Biogasproduktions-Gesellschaft in Wuthenow einen Informationsabend.

Um 17 und um 18 Uhr bietet das Unternehmen Führungen über das Betriebsgelände an ihrem Standort am Ortsausgang von Wuthenow in Richtung Lichtenberg an, bei denen Fachleute die Biologie, Technik und die Funktionsweise der Biogasproduktion erläutern werden. Ab 19 Uhr soll dann die eigentliche Informationsveranstaltung beginnen, bei der es insbesondere um die Havarie am 2. März und deren Folgen und den Wuthenower Agrarbetrieb gehen soll.

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet

Wegen der Havarie hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Umweltgefährdung aufgenommen. Es war nicht das erste Mal, dass aus der Anlage Stoffe ins Wasser oder in den Boden gelangt sind. Anfragen der MAZ zu den Havarien und zur Gefährlichkeit der dort verarbeiteten Stoffe ließ die Geschäftsführung in der Vergangenheit unbeantwortet.

Von Reyk Grunow

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