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Nachtzug bis Wittenberge kommt

Zusätzliche Züge von Berlin in die Prignitz Nachtzug bis Wittenberge kommt

Nach den drei gut frequentierten Testfahrten des RE2-Nachtzuges zwischen Berlin und Wittenberge wird es zwar noch keine dauerhafte Einrichtung einer solchen Verbindung geben, jedoch soll nun über sechs Monate immer in der Nacht zum Sonntag der Bedarf genauer ermittelt werden.

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Zusätzliche Zugverbindungen: Auch nachts soll man von Berlin in die Prignitz kommen.

Quelle: Beckmann

Neustadt. Der Nachtzug des RE 2 zwischen Wittenberge und Berlin wird kommen – zumindest jeweils in der Nacht zu Sonntag und für vorerst sechs Monate. Das teilt die Bürgerinitiative für die Nachtverbindung jetzt mit.

Vorausgegangen war bereits im Oktober ein Gespräch mit Vertretern des Potsdamer Infrastrukturministeriums. Dabei waren die drei gut frequentierten Testfahrten des Nachtzuges vom Sommer ausgewertet worden. Zwar stellte Staatssekretärin Katrin Lange fest, dass diese Testfahrten noch nicht die dauerhafte Einrichtung einer solchen Verbindung rechtfertigen, jedoch solle nun über sechs Monate der Bedarf genauer ermittelt werden – voraussichtlich etwa ab Beginn des neuen Jahres. Vertreter der Bürgerinitiative und der Kommunen entlang der Bahnstrecke waren in die Entscheidung mit einbezogen.

Auch diese Nachtzugverbindungen zwischen Berlin und Wittenberge werden zum Bedauern der Bürgerinitiative keine Aufnahme im regulären Fahrplan finden, sondern als Sonderfahrten im Internet und per Aushang auf den Bahnhöfen ausgewiesen.

Voraussichtlich nach drei Monaten will das Ministerium eine Zwischenbilanz dazu ziehen, wie das Angebot angenommen wurde, um es dann eventuell in den Fahrplan für 2016/2017 aufzunehmen. Voraussetzung sei in jedem Fall, dass das Geld dafür weiterhin zur Verfügung steht.

Der Vorschlag des Bahnkundenverbandes, einen Zug der RB 14, der in Nauen endet, weiter bis Wittenberge fahren zu lassen, lässt sich momentan nicht verwirklichen, da die Strecke Berlin-Wittenberge derzeit per Vertrag nur von der Odeg befahren wird. Betreiber der RB 14 ist hingegen die DB-Regio AG.

Die Bürgerinitiative begrüßt das Entgegenkommen des Ministeriums. Man sei offen für weitere Gespräche – vor allem, wenn es um die Einführung täglicher Nachtzugverbindungen geht.

Von Alexander Beckmann

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