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Nachwuchs beim Kyritzer SV im Mittelpunkt

Fußballverein voller Hoffnungen Nachwuchs beim Kyritzer SV im Mittelpunkt

Beim Sportlerball des SV Rot-Weiß Kyritz mit 120 Gästen im Hotel Waldschlösschen wurden alle Altersklassen der Nachwuchsteams vorgestellt. Sie sind die große Hoffnung dieses Fußballvereins, dessen Herrenmannschaft sich jüngst erst wieder neu erfinden musste. Am Rande der folgenden Tanzveranstaltung gab es viele Gespräche – und interessante Ideen.

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SV-Präsident Thomas Teschke dankte allen in seinem Verein ehrenamtlich engagierten Kyritzern.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Der von der Stadt Kyritz geplante neue Spielplatz für die Siedlung Waldkolonie muss nicht zwangsläufig auf dem bisher dafür vorgesehenen Gelände errichtet werden. Davon ist Thomas Teschke überzeugt. Denn er als Präsident des Fußballvereins Rot-Weiß-Kyritz kennt eine idealere Fläche dafür, und zwar auf der anderen Seite der Seestraße, die dieses gesamte Viertel flankiert: sein Vereinsgelände. Fußläufig für die Waldkoloniekinder noch immer erreichbar, ließe sich dort doch etwas günstigeres errichten. Bäume müssten keine gefällt werden. Und es gibt auch nicht so nah so viele Anwohner wie bei der bisher dafür vorgesehenen Fläche – und erst recht weniger Grundstücksquerelen.

Von dieser Idee, mit der Teschke noch in dieser Woche beim Rathaus vorstellig werden will, erzählte er am Sonnabend am Rande des diesjährigen Sportlerballs von Rot-Weiß im Saal des Hotelrestaurants Waldschlösschen. Neben dem Tanz galt die Zeit dort schließlich vor allem vielen Gesprächen auch unter den anderen rund 120 Gästen. Zuvor aber wurden Reden gehalten, die dem zurückliegenden wie auch dem bevorstehenden Vereinsleben galten. Dabei wurde sich allen voran denjenigen gewidmet, denen das Spielplatzthema ebenso wichtig sein dürfte, beziehungsweise deren Eltern: Dieser Abend galt dem Nachwuchs.

108 Kinder in sieben Nachwuchsmannschaften beim SV Rot-Weiß

Die Nachwuchsfußballer von Rot-Weiß, ein Verein, der jahrzehntelang Aushängeschild der Stadt war bis zu einem Knick vor wenigen Jahren, sind dessen große Hoffnung. Die seit eineinhalb Jahren erst wieder aufgebaute neue Herrenmannschaft hat schon gut vorgelegt, sich in der Hinrunde der laufenden Saison 2015/16 bis auf den zweiten Tabellenplatz gespielt und liegt nur noch einen Punkt hinter Platz 1. „Eine großartige Sache“, sagte Teschke dazu und wünschte „viel Glück in der Rückrunde“.

Gut 120 Besucher fanden zum  Sportlerball in den Waldschlösschen-Saal

Gut 120 Besucher fanden zum Sportlerball in den Waldschlösschen-Saal.

Quelle: Matthias Anke
Gut 120 Besucher fanden zum  Sportlerball in den Waldschlösschen-Saal

Gut 120 Besucher fanden zum Sportlerball in den Waldschlösschen-Saal.

Quelle: Matthias Anke

Diesen Erfolg der „Großen“ verfolgen nun auch die Kinder, von denen der Verein immer mehr zählt. „Wir suchen dringend Trainer“, sagte Teschke als Chef des Vereins mit seinen 220 Mitgliedern, von denen allein 150 zur Gruppe der Jugendlichen gehören, die also jünger als 18 Jahre alt sind. Mario Hoffmann, der sich seit dem Tod von Bodo Koop im vergangenen Jahr nun vollends um den Nachwuchs kümmert, informierte: „Wir betreuen aktuell 108 Kinder in sieben Nachwuchsmannschaften. Diese werden von neun Übungsleitern trainiert. Unsere jüngsten Mitglieder sind vier Jahre alt und spielen bei den Bambinis.“ Diese sieben Teams würden Rot-weiß besonders stolz machen, „da es gelungen ist, damit in allen Altersklassen vertreten zu sein“. Hoffmann würdigte den zeitintensiven, ehrenamtlichen Einsatz aller Trainer. Sie seien zudem „auch noch als Psychologe, Doktor sowie Freund gefragt“. Aber auch die Eltern und selbst Schiedsrichter wurden nicht vergessen.

Am Rande der Tanzfläche ging es später dann natürlich nicht allein um den Waldkolonie-Spielplatz, der in drei Jahren sicherlich schon fertig sein dürfte, sondern es ging auch um das dann große Jubiläum in diesem Jahr 2019: „Rot-Weiß“ wird 100 Jahre alt. Dafür wird jetzt schon begonnen, nach historischen Aufnahmen zu stöbern. Fotos, die sich finden lassen werden. Wie sagte Mario Hoffmann doch: „Schließlich hat der Fußball in Kyritz eine große Tradition.“

Von Matthias Anke

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