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Nachwuchsfotografen zeigen Werke

Ausstellung in Wittstock Nachwuchsfotografen zeigen Werke

Sie sind Ende 20 bis Anfang 30 und ihre Fotoleidenschaft führt sie nun erstmals zusammen. Nicole Wolter, Manuel Guskowsky und Florian Thieme fangen völlig verschiedene Motive ein. Vom Makrobild bis zur Industriefotografie spannt die Ausstellung in der Heiliggeistkirche in Wittstock einen weiten Bogen.

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Nicole Wolter und Manuel Guskowsky stellen aus.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Licht und Schatten sowie Nähe und Ferne – die Kontraste liegen im Leben dicht beieinander. Wer zur Kamera greift, kann auf Fotografien diese scheinbaren Gegensätze für die Ewigkeit festhalten. Zum ersten Mal rücken in Wittstock nun drei junge Nachwuchsfotografen ihre Aufnahmen in das öffentliche Licht. Nicole Wolter, Manuel Guskowsky sowie Florian Thieme sind im Alter von Ende 20 bis Anfang 30. Am Sonnabend eröffneten sie unter dem Titel „Nähe & Ferne, Licht & Schatten“ in der Heiliggeistkirche ihre erste Schau.

Jeder von ihnen entwickelt seit Jahren eine eigene Sichtweise auf die Dinge – von der Makrofotografie über Industrie- und Architektur- bis hin zur Landschaftsfotografie. Der kleinste gemeinsame Nenner: Alle drei Fotografen stammen aus Wittstock. Den Impuls für die Ausstellung gab letztlich Karin Thieme, Florians Mutter. „Die zündende Idee kam mir unter der Haube“, sagte sie am Rande der Vernissage. Denn als sie bei ihrer Friseurin Nicole Wolter saß und sie ihr eine Makroaufnahme zeigte, kam ihr eine Ausstellung in den Sinn. „Ich hatte gar nicht vor, damit an die Öffentlichkeit zu gehen“, gestand Wolter.

Besondere Sicht auf Details

Wer nun ihre großformatigen Makrobilder sieht, ahnt ihre besondere Sicht auf Details. Blütenblätter, Schneeflocken oder die gefrorene Seifenblase zeigen starke Momente aus der Natur. Manuel Guskowsky zieht mit Kamera und Stativ umher und fängt Landschaften oder Linien mit Langzeitbelichtung in der Architektur ein. Das Bild mit dem Gewitter über Wittstock zeigt neue Perspektiven seiner Heimatstadt. „Dafür habe ich fünf Bilder übereinander gelegt“, sagt er.

Offensiv und kontrastreich rückt Florian Thieme seine Aufnahmen zusammen. Neben einer Fotoreihe von Gegenlichtaufnahmen in der Landschaft zeigt er Wittstocker Industriebrachen. Das Weiche aus der Natur fehlt diesen harten Industrieimpressionen. Doch auch hier führt der Gegensatz zum genauen Hinsehen und Nachdenken. Während Nicole Wolter die Fotografie als Ausgleich zum Beruf entdeckte, verbindet Florian Thieme sein Hobby mit dem Beruf als Mediengestalter.

Hinweis: Die Ausstellung in der Heiliggeistkirche ist bis 31. Mai geöffnet.

Von Christamaria Ruch

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